Die New England Patriots haben sich am 10. Spieltag nach zuletzt zwei Pleiten eindrucksvoll zurückgemeldet.

Das Team des Deutschen Sebastian Vollmer gewann bei den New York Jets 37:16 (6:0, 7:9, 10:0, 14:7) und übernahmen durch den sechsten Sieg im neunten Spiel die alleinige Führung in der AFC East.

Nach einem zähen Auftakt legte Brady nach der Pause eine Schippe drauf und stellte die Passverteidigung der New Yorker vor unüberwindbare Probleme.

Insgesamt warf er für 329 Yards Raumgewinn sowie drei Touchdowns. Tight End Rob Gronkowski (113 Yards, zwei Touchdowns) war seine zuverlässigste Anlaufstelle.

Spätestens nach der Interception von Jets-Spielmacher Mark Sanchez, die Linebacker Rob Ninkovich Mitte des letzten Viertels in die Endzone zurücktrug, war die Partie entschieden.

Nach der zweiten Schlappe gegen den Erzrivalen muss New York (fünf Siege - vier Niederlagen) wieder um die Playoff-Teilnahme zittern.

Derweil setzten die San Francisco 49ers (8-1) ihren Siegeszug fort.

Das Überraschungsteam der Saison bezwang die New York Giants mit 27:20 (3:3, 6:3, 3:7, 15:7).

Dabei hätten die Kalifornier in den Schlussminuten fast eine komfortable 27:13-Führung noch verspielt. Doch Eli Mannings Pass beim vierten Versuch wurde von Justin Smith an der eigenen zehn-Yard-Linie abgewehrt.

Die 49ers verloren jedoch schon früh ihren Running Back Frank Gore, der sich eine Knieverletzung zuzog. New York (6-3) bleibt dennoch an der Spitze der NFC East.

Außerdem gelang den Seattle Seahawks beim 22:17 (10:0, 9:7, 3:3, 0:7) gegen die Baltimore Ravens eine dicke Überraschung.

Das Kellerkind der NFC - dritten Sieg im neunten Spiel - profitierte von drei Ballverlusten und zwei verschossenen Field Goals der favorisierten Ravens (6-3).

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