Die Philadelphia Eagles haben am 11. Spieltag auch ohne Michael Vick (Rippenbruch) ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben.

Bei den New York Giants gewann die Truppe des verletzten Star-Quarterbacks mit 17:10 (0:0, 10:3, 0:0, 7:7) und hielt mit dem vierten Sieg im zehnten Spiel die Playoff-Träume am Leben.

Vicks Vertreter Vince Young hatte zwar über weite Strecken der Partie Probleme - ihm unterliefen drei Interceptions - lieferte im Schlussviertel jedoch einen beeindruckenden Drive, der die Eagles auf die Siegerstraße brachte.

Die fast neunminütige Angriffsserie schloss Young mit einem Touchdown auf Riley Cooper ab und verhinderte so einen weiteren Einbruch im vierten Viertel.

Der unterdurchschnittlich agierende Giants-Spielmacher Eli Manning (264 Yards, ein Touchdown, eine Interception) verlor nach einem Hit von Jason Babin kurz vor Schluss den Ball. Damit war die Pleite der Gastgeber besiegelt.

New York (sechs Siege - vier Niederlagen) büßte die alleinige Führung in der NFC East ein und liegt nun gleichauf mit den Dallas Cowboys.

Derweil bleiben die San Francisco 49ers weiter in der Erfolgsspur.

Das Überraschungsteam der NFL feierte mit dem lockeren 23:7 (6:0, 3:0, 14:0, 0:7) gegen die Arizona Cardinals den neunten Sieg im zehnten Spiel.

Quarterback Alex Smith (267 Yards) warf im strömenden Regen zwei Touchdowns, und Arizona (3-7) leistete sich gleich fünf Ballverluste. Die "Niners" sicherten sich ihre erste Saison mit positiver Bilanz seit 2002. Der Titel in der NFC West ist ihnen kaum noch zu nehmen.

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