NFL-Star Adam "Pacman" Jones muss zwei Mitarbeitern eines Stripclubs insgesamt Elf Millionen Dollar Schadenersatz zahlen.
Der Cornerback der Cincinnati Bengals soll 2007, nachdem er aus dem Etablissement in Las Vegas geworfen wurde, eine Person engagiert haben, um vor dem Club eine Schießerei zu starten.
Dabei wurden Club-Manager Tommy Urbanski und Türsteher Aaron Cudworth schwer verletzt. Urbanski sitzt seither gelähmt im Rollstuhl.
Für den Auftrag soll Jones 15000 Dollar bezahlt haben - nun muss er eine Millionenstrafe bezahlen.
Der 28-Jährige war bei der Urteilsverkündung nicht anwesend, er bereitet sich mit den Bengals auf die kommende NFL-Saison vor.
Jones' Anwältin Lisa Rasmussen will in Berufung gehen, das Urteil nicht anerkennen. Laut Rasmussen gibt es keine Beweise, dass Jones hinter der Schießerei steckt.
"Das ist finanziell ein vernichtendes Urteil für ihn", so die Jones-Anwältin: "Er hat hart an seiner NFL-Karriere gearbeitet. Sein Gehalt reicht nicht aus, um diese Forderung zu bezahlen."
Sie fügte an, dass die Geschworenen im Prozess von Urbanski im Rollstuhl und dem Starstatus ihres Mandanten beeinflusst wurden.
Jones, der im Juli 2011 in Cincinnati erneut aus einer Bar geflogen war, soll künftig NFL-Rookies über die Gefahren von öffentlichem Fehlverhalten aufklären.
