Die NFL hat die Einsprüche der im Zuge des Kopfgeld-Skandals gesperrten Spieler erwartungsgemäß abgewiesen.
Commissioner Roger Goodell sieht es als erwiesen an, dass Linebacker Jonathan Vilma (verpasst die komplette Saison 2012), Defensive Tackle Anthony Hargrove (acht Spiele), Defensive End Will Smith (vier Spiele) und Linebacker Scott Fujita (drei Spiele) zwischen 2009 und 2011 an dem Prämien-System der New Orleans Saints für verletzte Gegenspieler beteiligt hatten.
Hargrove spielt inzwischen für die Green Bay Packers, Fujita läuft seit 2010 im Trikot der Cleveland Browns auf.
"Die Spieler haben kein mündliches oder schriftliches Statement abgegeben, Zeugen benannt oder entlastende Beweise vorgelegt. Deshalb bleibt die Entscheidung bestehen", sagte Goodell.
Die Spieler wollen ihre Sperren nun vor ordentlichen Gerichten mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung aufheben lassen. Vilma hat bereits zwei Klagen eingereicht.
