Am sogenannten Schwarzen Montag sind in der NFL wie erwartet erneut eine ganze Reihe sportlich Verantwortlicher entlassen worden. Einen Tag nach Ablauf der regulären Saison feuerten schon sieben der 20 Klubs, die sich nicht für die Playoffs qualifiziert haben, ihren Cheftrainer.

Die Arizona Cardinals und San Diego Chargers tauschen nach enttäuschenden Saisons und dem klaren Verpassen der Playoff-Ränge ihre sportliche Führung aus.

In Arizona müssen Coach Ken Whisenhunt und Manager Rod Graves gehen. Bei den Chargers erwischte es Cheftrainer Norv Turner und seinen Vorgesetzten A.J. Smith.

Mit 45 Siegen ist Whisenhunt der erfolgreichste Coach der Cardinals-Geschichte. 2008 erreichte das Team unter ihm zum bis dato einzigen Mal den Super Bowl.

Zwei von drei Saisons mit positiver Bilanz in den vergangenen 28 Jahren gab es unter Whisenhunt. Nach einem 4:0-Start gelang in den folgenden zwölf Partien aber nur noch ein Sieg.

Turner konnte dagegen die hohen Erwartungen in San Diego nie erfüllen und stand schon seit seiner Verpflichtung 2007 in der Kritik.

Die New York Jets setzen dagegen weiter auf Rex Ryan. Der Lautsprecher darf trotz einer chaotischen Saison mit nur sechs Siegen weitermachen. Manager Mike Tannenbaum wurde zum Sündenbock gemacht.

Die Kansas City trennten sich erwartungsgemäß von Romeo Crennel. Nach nur zwei Siegen und dem Mord-Selbstmord von Linebacker Jovan Belcher ist ein neuer Anfang notwendig.

Auch in Buffalo (Chan Gailey) und Cleveland (Pat Shurmur) müssen die erfolglosen Cheftrainer gehen.