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Marshawn Lynch gewann im Februar mit den Seahawks das NFL-Finale
Marshawn Lynch erzielte gegen Hosuton seinen vierten Touchdown der Saison © imago

Die Seattle Seahawks haben nach einer fulminanten Aufholjagd ihre Siegesserie in der NFL fortgesetzt. Der Tabellenführer der NFC West bezwang im Duell zweier möglicher Super-Bowl-Teilnehmer die Houston Texans mit 23:20 (3:20) nach Verlängerung. Für Houston war es im vierten Saisonspiel die zweite Niederlage.

Nach Seattles 3:0-Führung durch ein Field Goal von Steven Hauschka legte Houston ein furioses zweites Viertel hin und baute den Vorsprung auf 20:3 aus. Garrett Graham und Arian Foster mit zwei Touchdown-Pässen von Quarterback Matt Schaub, sowie zwei Field Goals von Kicker Randy Bullock bescherten dem AFC-Titelfavoriten eine komfortable Führung.

Doch Marshawn Lynchs per 3-Yard-Lauf in die Endzone und Richard Sherman mit einem 58-Yard-Interception-Touchdown glichen in den letzten acht Minuten noch zum 20:20 aus. In der Verlängerung erzielte Hauschka mit seinem dritten Field Goal der Partie aus 45 Yards die Entscheidung.

(So spricht die NFL: Die wichtigsten Begriffe)

Einen Erfolg konnte auch Björn Werner mit den Indianapolis Colts verbuchen. Die weiterhin sieglosen Jacksonville Jaguars fertigte die Truppe um Quarterback Andrew Luck mit 37:3 (20:3) ab. Im Schlussabschnitt konnte es sich Indy sogar leisten, seinen Star-Spielmacher zu schonen.

Ihre erste Niederlage mussten die Chicago Bears einstecken. Der bis dato ungeschlagene Tabellenführer der NFC North unterlag dem Divisionsrivalen Detroit Lions deutlich mit 32:40 (13:30).

Dabei erwischte Quarterback Jay Cutler einen rabenschwarzen Tag. Der Spielmacher leistete sich drei Interceptions und verlor einmal den Ball, wodurch die Lions den 6:10-Rückstand in eine deutliche 30:10-Führung drehten. Chicagos Aufhaoljagd nach dem 16:40-Rückstand kam zu spät.

Bei der International Serie in London gelang den Minnesota Vikings der erste Saisonerfolg. Im Duell zweier bis dato siegloser Teams bezwang die Truppe um Star-Running-Back Adrian Petersen den sechsmaligen Champion Pittsburgh Steelers mit 34:27 (20:10).

Petersen erlief zwei Touchdowns bei 140 Yards Raumgewinn. Seinem Gegenüber Le'Veon Bell gelangen in seinem NFL-Debüt ebenfalls zwei Touchdowns.

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