Die NFL hat die Bestrafung von Husain Abdullah als Fehler bezeichnet.

Der muslimische Defensiv-Spieler der Kansas City Chiefs hatte am Montag im Spiel gegen die New England Patriots einen Touchdown-Lauf mit einem kurzen Gebet gefeiert. Die Schiedsrichter hatten dies als "unsportliches Verhalten" gewertet und den Chiefs eine 15-Yard-Strafe auferlegt.

Am Dienstag erklärte Michael Signora, Vizepräsident der NFL, dies sei nicht richtig gewesen.

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Abdullah selbst hatte nach dem Spiel vermutet, für das Rutschen auf dem Spielfeld vor dem Gebet belangt worden zu sein. Die Spieler dürfen beim Jubel nicht zu Boden gehen.

Das Beten auf dem Spielfeld ist den Spielern laut Regelwerk der Football-Liga zwar ebenfalls verboten, wird allerdings geduldet - der Quaterback Tim Tebow zelebrierte seine Touchdowns regelmäßig mit einem kurzen Gebet.

Die Geste wurde sogar als "Tebowing" bekannt.

Die Regel, nicht am Boden jubeln zu dürfen, gilt allerdings erst seit letzter Saison und hat Tebow, der seine Erfolge mit den Denver Broncos vor zwei Jahren feierte, noch nicht betroffen.

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