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Jordan Staal (M.) bejubelt mit Tyler Kennedy das 3:2 durch Matt Cooke © getty

Penguins und Blackhawks stehen nach den Siegen in Spiel fünf vor dem Einzug in die Conference Finals. Washington fehlt das Glück.

Von Rainer Nachtwey

München/Washington - Die Pittsburgh Penguins sind nur noch einen Sieg vom Einzug in die Conference Finals entfernt.

Die Mannschaft um Superstar Sidney Crosby setzte sich im fünften Duell bei den Washington Capitals mit 4:3 nach Verlängerung durch und führt in der Best-of-Seven-Serie nun mit 3:2. (STATISTIK: Der NHL-Playoffbaum)

MVP-Kandidat Jewgeni Malkin erzielte den entscheidenden Treffer in der vierten Minute der Verlängerung, als sein Pass von Capitals-Verteidiger Tom Poti ins eigene Netz abgefälscht wurde.

"Bei dem Spiel war es nur die Frage, wer den ersten Fehler macht", sagte Crosby. "Wir hatten das Glück, dass der Puck für uns gut, für die Capitals dumm aufgesprungen und deshalb ins Tor gegangen ist."

Für Malkin, der mit 113 Punkten bester Scorer der Regular Season war, war es der sechste Treffer in den Playoffs.

Owetschkins Doppelpack zu wenig

Washington, das die ersten beiden Spiele gewonnen hatte, halfen auch die Playoff-Tore Nummer neun und zehn von Malkins russischem Landsmann Alexander Owetschkin nicht. (NEWS: Owetschkin siegt im Privatduell)

Für die Capitals wäre es bereits der dritte verspielte 2:0-Vorsprung in einer Serie gegen die Pens. Bereits 1992 und 1996 mussten sich die Caps Pittsburgh 3:4 bzw. 2:4 geschlagen geben.

Kein Glück für die Caps

Dabei hatte der Hauptstadtklub die große Chance, selbst mit 3:2 in Führung zu gehen, aber David Steckel verfehlte nach 19 Sekunden in der Overtime das Tor.

"Der erste Wechsel und Stecks trifft das leere Tor nicht", zeigte sich Owetschkin enttäuscht. "Ich dachte mir nur: 'Jesus, wo bleibt unser Glück?' Der Puck ist blöd aufgesprungen und deshalb ging der Schuss daneben. Und die nächste Aktion war ihr Powerplay und sie haben das Tor gemacht."

Chicago vor Einzug ins Halbfinale

Ebenfalls 2:3 ins Hintertreffen gerieten die Vancouver Canucks gegen die Chicago Blackhawks. Wie Washington verlor die letzte Hoffnung Kanadas auf eigenem Eis.

Dustin Byfuglien mit zwei Toren und Dave Bolland mit dem entscheidenden Treffer zur 3:2-Führung fünf Minuten vor Schluss waren die Matchwinner für Chicago, das erstmals seit 1995 wieder die Western Conference Finals erreichen würde.

Martin Havlat stellte 62 Sekunden vor Schluss mit dem Treffer ins leere Tor den 4:2-Endstand her.

Zu Hause den Sack zu machen

"Wir wollen nicht noch einmal hierher kommen", sagte Bolland. "Jetzt machen wir den Sack zu Hause zu."

Die Möglichkeit bietet sich den Hawks in der Nacht auf Dienstag (ab 3 Uhr LIVESCORES), wenn sie Spiel sechs im United Center ausrichten.

Pittsburgh und Washington treffen zwei Stunden (ab 1 Uhr LIVESCORES) eher zu ihrem sechsten Duell aufeinander.

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