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Patrick Sharp (M.) wechselte 2005 von Philadelphia nach Chicago © getty

Die Blackhawks verspielen innerhalb von fünf Minuten eine Drei-Tore-Führung. In der Overtime erlöst sie ihr Torschütze vom Dienst.

Chicago - Die Chicago Blackhawks haben das Finale der Western Conference wieder spannend gemacht (STATISTIK: Der NHL-Playoffbaum).

Die Mannschaft von Trainer Joel Quenneville besiegte Titelverteidiger Detroit Red Wings vor eigenem Publikum 4:3 (2:0, 1:3, 0:0, 1:0) nach Verlängerung und verkürzte in der Best-of-Seven-Serie auf 1:2 (Samuelsson führt Detroit zum zweiten Sieg).

Bereits am Sonntag (ab 21 Uhr LIVESCORES) im zweiten Spiel vor heimischer Kulisse hat Chicago die Chance zum Ausgleich (DATENCENTER: Ergebnisse).

Detroit holt Drei-Tore-Rückstand auf

Vor 22.678 Zuschauern hatten die Gastgeber bereits wie der sichere Sieger ausgesehen. Patrick Sharp (9.), Andrew Ladd (10.) und Sammy Pahlsson (21.) hatten bis zum Beginn des zweiten Drittels für eine 3:0-Führung der Blackhawks gesorgt.

Doch Detroit schlug zurück und schaffte in weniger als fünf Minuten durch Tore von Nicklas Lidström (35.), Brian Rafalski (38.) und Jonathan Ericsson (40.) noch im Mittelabschnitt den Ausgleich.

Sharp trifft zum siebten Mal

Nach einem torlosen Schlussdrittel war es einmal mehr Sharp, der mit seinem zweiten Treffer in der zweiten Minute der Verlängerung Chicagos Sieg sicherstellte. Der Vizekapitän verwertete eine Vorlage von Pahlsson zu seinem siebten Playofftor.

"Viele Teams wären zusammengebrochen, nachdem sie eine Drei-Tore-Führung verspielt hätten. Aber wir sind ein Team und halten zusammen", sagte der Matchwinner. "Nachdem sie ihre dritte Bude machten, spielten wir unser bestes Eishockey. Wir mussten auch unser bestes Drittel der Saison spielen, um uns in die Verlängerung zu retten."

Chicago überwindet zweiten Rückschlag

Dabei musste Chicago einen weiteren Rückschlag verkraften. Keeper Nikolai Khabibulin blieb nach der zweiten Drittelpause wegen einer Verletzung in der Kabine und Ersatztorwart Cristobal Huet nahm seinen Platz ein.

"Ich hatte nicht viel Zeit, nachzudenken", sagte der Franzose. "Aber ich habe lange Zeit auf so einen Moment hintrainiert. Ich war nervös, aber gleichzeitig auch bereit, meinem Team zu helfen."

Dies gelang ihm. Er wehrte alle sechs Schüsse in den letzten 21:52 Minuten der Partie ab.

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