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Tyler Kennedy traf an Detroits Goalie Chris Osgood vorbei zum 2:0 ins kurze Eck © getty

Der Heimnimbus hält in den Finals: Dank Dauerfeuers und ihrer Defensivkünste gleichen die Pens die Serie gegen Detroit aus.

Pittsburgh - Die Pittsburgh Penguins haben im Finale um den Stanley Cup in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL den ersten Matchball von Titelverteidiger Detroit Red Wings abgewehrt.

Der Vizemeister besiegte das Team aus "Motor City" mit 2:1 und glich in der Best-of-Seven-Serie auf 3:3 aus. (STATISTIK: Der NHL-Playoffbaum)

In der Nacht zu Samstag (ab 2 Uhr LIVESCORES) fällt die Entscheidung: Entweder wird Detroit vor heimischem Publikum zum zwölften Mal Meister, oder Superstar Sidney Crosby gelingt wie Wayne Gretzky vor 25 Jahren bei seiner zweiten Finalteilnahme nacheinander der erste Stanley-Cup-Triumph.

"Das ist das größte, was es gibt. Man bekommt nur sehr selten in einem siebten Spiel um den Stanley Cup zu spielen", freut sich Detroits Kapitän Niclas Lidström auf das große Duell in "Hockeytown".

Zetterberg trifft nur den Pfosten

Jordan Staal mit seinem vierten Play-off-Tor in der 21. Minute und Tyler Kennedy mit seinem fünften Treffer in der Meisterrunde (46.) sicherten den Penguins den hochverdienten dritten Sieg im dritten Heimspiel.

Mit zahlreichen Paraden verhinderte Detroits Goalie Chris Osgood eine höhere Führung der Gastgeber, die allein in den ersten beiden Dritteln 24 Schüsse auf das Tor der Red Wings abfeuerten.

Allerdings hatten Crosby (Crosby führt "Pens" zum Sieg) und Co. Glück, als Detroits schwedischer Stürmerstar Henrik Zetterberg in der 39. Minute den Pfosten traf. Kris Draper gelang lediglich der Anschlusstreffer (49.).

Erst eine Detroiter Playoff-Heimpleite

Um den dritten Stanley-Cup-Triumph nach 1991 und 1992 perfekt zu machen, müssen die Penguins erstmals in dieser Finalserie in der Joe Louis Arena in Detroit gewinnen.

Bislang siegte der Meister in allen drei Partien auf eigenem Eis, zweimal 3:1 und in Spiel fünf gar 5:0. (Red Wings: Matchball zum Titel-Dutzend)

Von zwölf Heimspielen in den Play-offs verloren die Wings nur ein einziges. (DATENCENTER: Ergebnisse)

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