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Die Pittsburgh Penguins hoffen in Spiel sieben auf ihren Star Sidney Crosby (r.) © getty

Während Detroit in Spiel 7 auf die Unterstützung der Fans baut, hoffen die Penguins auf den bisher blass gebliebenen Superstar.

Pittsburgh - Titelverteidiger Detroit Red Wings setzt auf dem Weg zur zwölften Meisterschaft auf die Unterstützung der Fans.

Herausforderer und Vorjahresfinalist Pittburgh Penguins, das durch den Sieg in Spiel sechs (Pittsburgh macht dicht und erzwingt Spiel 7) wieder alle Chancen auf den Titel hat, hofft auf einen Geniestreich seines Superstars:

Vor dem entscheidenden siebten Finale um den Stanley Cup in der Nacht zum Samstag (ab 2 Uhr LIVESCORES) sind die Karten verteilt (STATISTIK: Der NHL-Playoffbaum).

Penguins-Star Sidney Crosby will seinen Traum verwirklichen und Pittsburgh damit zum dritten Stanley-Cup-Triumph führen.

Jungstar auf Gretzkys Spuren

"Ich habe dieses Szenario schon hunderte Male im Kopf durchgespielt. Seit meiner Kindheit träume ich davon, in einem siebten Finale spielen zu dürfen. Das ist eine unglaubliche Chance", sagte Crosby, der es mit einem Sieg Legende Wayne Gretzky nachmachen könnte.

Wie Gretzky vor 25 Jahren kann der 21-jährige Mittelstürmer bei seiner zweiten Finalteilnahme hintereinander zum ersten Mal NHL-Champion werden.

Das letzte Spiel einer langen Saison wird für alle Beteiligten ein hartes Stück Arbeit.

Crosby: "Wir müssen kämpfen"

"Es wird ein große Herausforderung. Wir müssen kämpfen und einen Weg finden, um es zu unseren Gunsten zu entscheiden", meinte Crosby.

Allerdings blieb der Kanadier in den bisherigen sechs Spielen der "best-of-seven"-Serie mit nur einem Tor und zwei Vorlagen verhältnismäßig blass.

Gegen die Penguins, für die es der dritte Stanley-Cup-Gewinn nach 1991 und 1992 wäre, spricht vor allem die Heimstärke von Detroit. Von zwölf Playoff-Heimspielen in der Joe-Louis-Arena verloren die Red Wings nur ein einziges.

Heimvorteil spricht für Detroit

In der Finalserie gegen Pittsburgh gab es zudem drei Siege: Zweimal hieß es 3:1, in Spiel fünf gab es gar ein klares 5:0 (DATENCENTER: Ergebnisse).

"Es ist ein Vorteil, im entscheidenden Spiel zu Hause anzutreten. Dafür haben wir das ganze Jahr hart gekämpft", sagte Detroits Kapitän Nicklas Lidström.

Die Statistik untermauert die guten Chancen des Titelverteidigers: Von 32 Teams, die in den ersten beiden Endspielen einer Finalserie in eigener Halle gewannen, holten nur die Chicago Blackhawks 1971 am Ende nicht den Cup.

Penguins-Coach optimistisch

Zudem setzte sich in den bisher 14 entscheidenden siebten Finalspielen der Geschichte zwölf Mal das Heimteam durch.

Für Penguins-Coach Dan Bylsma, dessen Team Spiel sechs mit 2:1 gewann, kein Grund, die Hoffnung aufzugeben:

"Wer dieses eine Spiel gewinnt, der nimmt die Trophäe mit nach Hause. Man darf sich nicht zurücklehnen und auf Fehler warten."

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