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Wie es mit Wayne Gretzkys Phoenix Coyotes weitergeht bleibt weiterhin offen © getty

Die Liga will im Versteigerungspoker um die bankrotten Phoenix Coyotes einsteigen - Investor Jerry Reinsdorf dagegen ist raus.

New York - Im Versteigerungspoker um die Zukunft der bankrotten Phoenix Coyotes will die NHL den Standort Glendale durch ein eigenes Gebot sichern.

Das kündigte der stellvertretende NHL-Commissioner Bill Daly kurz vor Ablauf der vom Konkursgericht festgesetzten Bieterfrist an.

Laut Daly plant die NHL im Falle des Zuschlags einen Weiterverkauf des Klubs ohne gerichtlichen Zeitdruck an einen Investor, der die Coyotes ebenfalls am angestammten Spielort nahe Phoenix übernehmen will. (DATENCENTER: Alles zur NHL)

Über die Höhe des Gebots für die Coyotes, bei denen die kanadische Ikone Wayne Gretzky in Personalunion als Teilhaber und Chefcoach fungiert, machte der NHL-Spitzenfunktionär keine Angaben.

Unternehmer Balsillie weiterhin interessiert

Team-Besitzer Jeff Moyes hatte im Mai angesichts eines Millionen-Defizits Konkurs für die Coyotes angemeldet.

Anschließend untersagte das Konkursgericht den von Moyes angestrebten Verkauf des Klubs an den kanadischen Unternehmer Jim Balsillie für 212,5 Millionen Dollar, nachdem mehrere für den von Balsillie geplanten Umzug des Vereins nach Kanada bedeutsame Rechtsfragen noch nicht geklärt waren.

Balsillie gilt weiterhin interessiert und hat auch schon ein Gebot beim Gericht eingereicht.

Jerry Reinsdorf steigt aus

Neben der NHL hat sich außerdem ein Konsortium von Firmen aus den USA und Kanada nach eigenen Angaben um den Erwerb des Teams beworben.

Die Gruppe hatte zuvor 150 Millionen Dollar für einen regulären Verkauf geboten.

Investor Jerry Reinsdorf, Besitzer des Basketball-Klubs Chicago Bulls und des Baseball-Teams der Chicago White Sox, war am Dienstag aus Termingründen aus der Versteigerung ausgestiegen.

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