vergrößernverkleinern
Alex Sulzer (l.) und die Predators gehören zu den Playoff-Wackelkandidaten © getty

Die NHL-Saison 2009/2010 steht in den Startlöchern. Gemeinsam mit den Blackhawks analysiert Sport1.de die Favoriten im Westen.

Von Rainer Nachtwey

München/Nashville - In der vergangenen Saison gab es in San Jose eine Art deutsche Kolonie der NHL. Doch die Sharks transferierten Ehrhoff und Pielmeier, ließen zudem den Vertrag mit Marcel Goc auslaufen.

Der fand in Nashville bei Alexander Sulzer und Robert Dietrich ein neues Zuhause. Doch die Predators müssen um den Einzug in die Playoffs bangen. (DATENCENTER: Alles zur NHL)

Gemeinsam mit Titelanwärter Chicago Blackhawks blickt Sport1.de auf die Western Conference. 124366(DIASHOW: DIe NHL-Wechselbörse)

>> Hier geht's zurück zu Teil I: Wachablösung im mittleren Westen

Platz 5: St. Louis Blues (Central Division)

Die Blues waren in der vergangenen Saison die Überraschung im Westen. Die junge Truppe, gespickt mit erfahrenen Routiniers, kam zum Ende der Saison immer besser in Fahrt, am Ende ging ihr aber die Puste aus. Von den Talenten Brad Boyes, Jay McClement, Alex Steen, T.J. Oshie und David Perron ist ein weiterer Sprung zu erwarten, so dass der Playoff-Teilnahme nichts im Wege steht.

Platz 6: Columbus Blue Jackets (Central Division)

Die junge Truppe aus Ohio hat in der vergangenen Saison endlich das gesteckte Ziel (Playoffs) erreicht. Das Scheitern in Runde eins an Detroit dürfte das Team um Starspieler Rick Nash nicht zurückwerfen, vielmehr als Erfahrung für die kommende Saison helfen. Mit Keeper Steve Mason hatten die Jackets in der vergangenen Saison einen überragenden Rückhalt (10 Shutouts), allerdings muss der 21-Jährige seine Leistungen aus der Rookie-Saison erst bestätigen. Er wäre nicht der erste Keeper, der dies verfehlt.

Niklas Hjalmarsson: Die Central Division ist eine der härtesten. St. Louis und Columbus sind zwei aufstrebende, junge Mannschaften, die uns das Leben nicht leicht machen werden. Es ist anzunehmen, dass wieder vier Klubs die Postseason erreichen.

Platz 7: Anaheim Ducks (Pacific Division)

Vom Meisterteam 2007 sind nur noch wenige Spieler übrig. Allerdings konnten die Stützen Ryan Getzlaf, Corey Perry, Scott Niedermayer und Teemu Selänne gehalten werden. In Bobby Ryan haben die Kalifornier zudem einen aufstrebenden Scorer, der in seiner Rookie-Saison bereits über 30 Mal einnetzte. Fraglich ist auch, wer sich im Duell der beiden Keeper Jonas Hiller und Jean Sebastien Giguere durchsetzt.

Platz 8: Calgary Flames (Northwest Division)

Die Kanadier haben immer noch genug Qualität in ihrem Kader, um in die Postseason einzuziehen. Kapitän Jarome Iginla ist der beste Scorer über die letzten acht Spielzeiten, in denen er immer über 30 Tore erzielte. Allerdings fehlt hinter den alternden Stützen die Tiefe. Die Verteidigung gehört mit Jay Bouwmeester, Robyn Regehr und Dion Phaneuf zur Liga-Elite. Mit seiner Spielübersicht und seinen knallharten Schüssen von der blauen Linie ist Phaneuf im Power Play der Flames nicht wegzudenken.

Nashville Predators (Central Division)

Die Truppe um Marcel Goc, Alexander Sulzer und Robert Dietrich wird nach Ansicht der Sport1.de-Redaktion nicht in die Playoffs einziehen. Zu groß ist die Konkurrenz im Westen, insbesondere in der Central Division. Zwar spielen die Preds bis zum Schluss um einen Platz unter den ersten Acht mit, zur Teilnahme reicht es aber nicht.

Cam Barker: In der Western Conference geht es immer sehr eng zu. Das herrscht ein echter Kampf um die Playoff-Plätze, egal ob Pacific, Northwest oder unsere Division. Das wird sicherlich sehr spannend. Ich hoffe nur, dass wir nicht bis zum Schluss zittern müssen.

>> Hier geht's zurück zu Teil I: Wachablösung im mittleren Westen

Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel