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Verteidiger Chris Proger wechselte im Sommer von den Anaheim Ducks zu den Flyers © getty

Philadelphia springt an die Spitze - tippt Sport1.de im Favoriten-Check des Ostens. Auch zwei Deutsche kommen in die Playoffs.

Von Robert Gherda

München ? Marco Sturm und die Boston Bruins hatte letzte Saison keiner wirklich auf der Rechnung, wenn es um die Top-Platzierung im Osten ging.

Doch die Bruins spielten eine ganz starke Saison und ließen höher gehandelte Teams wie Pittsburgh, Montreal oder New Jersey klar hinter sich. (DATENCENTER: Alles zur NHL)

In der neuen Saison (ab Freitag, 1 Uhr LIVESCORES) sind Sturm Co. nun die Gejagten und müssen mit diesem Druck fertig werden, wenn es wieder tief in die Playoffs gehen soll, denn sie zählen zu den Favoriten im Osten.

Von einer solchen Ausgangslage können andere Deutsche in der Eastern Conference nur träumen. Für Christoph Schubert mit den Ottawa Senators und Dennis Seidenberg, der seit dieser Saison für die Florida Panthers aufläuft, wird die Endrunden-Teilnahme ein unerreichbares Ziel bleiben.

Das Zeug zur Überraschungsmannschaft haben hingegen die Buffalo Sabres mit Jochen Hecht, die in den letzten beiden Saisons bereits im April die Segel streichen mussten. 124366(DIASHOW: DIe NHL-Wechselbörse)

Sport1.de blickt auf die Eastern Conference. (hier zur Vorschau der Western Conference)

Platz 1: Philadelphia Flyers (Atlantic Division)

Die Flyers haben mit Chris Pronger endlich den überragenden Verteidiger nach Philly gelotst, den sie seit Jahren suchen. Zusammen mit Kimmo Timmonen, Braydon Coburn und Matt Carle verfügt das Team über eine starke Defense.

Im Angriff steht Coach John Stevens mit Mike Richards, Danny Briere, Simon Gagne, Jeff Carter und Scott Hartnell eine unglaubliche Tiefe zur Verfügung.

Zudem ist ein weiterer Sprung von Youngster Claude Giroux zu erwarten und mit James van Riemsdyk steht der nächste Superstar in den Startlöchern. Im Tor muss Ray Emery zeigen, dass seine Undiszipliniertheiten der Vergangenheit angehört.

Platz 2: Washington Capitals (Southeast Division)

Die Capitals werden mit dem zweimaligen MVP Alexander Owetschkin auch in der kommenden Saison zu den Top-Teams im Osten gehören und die Southeast Division souverän für sich entscheiden.

Neben Owetschkin verfügt das Team mit Alexander Semin, Niklas Backström und Mike Green an der blauen Linie über weitere herausragende Spieler.

Im Tor soll Simeon Varlamov die Nummer eins sein, aber mit Jose Theodore steht ein routinierter Backup zur Verfügung, falls der Russe diese Last nicht tragen kann.

Platz 3: Boston Bruins (Northeast Division)

Der Abgang von Phil Kessel schmerzt zwar, aber dafür könnte Blake Wheeler in die Topreihe aufsteigen und einen weiteren Leistungssprung machen.

Zudem hat Trainer Claude Julien (letzte Saison zum besten Coach gewählt) mit Keeper Tim Thomas und Abwehrspieler Zdeno Chara die letzte Saison auf ihren Positionen besten Spieler der Liga zur Verfügung.

Platz 4: Pittsburgh Penguins (Atlantic Division)

Der Titelverteidiger verfügt mit Sidney Crosby und Jewgeni Malkin über den besten 1-2-Punch der Liga.

Zudem hat Sergej Gonchar seine Verletzungen auskuriert. Daneben verfügen die Penguins mit Alex Goligoski und Kris Letang über zwei weitere talentierte Offensiv-Verteidiger. Mit den Pens ist wieder zu rechnen, wenn es um den Titel geht.

Platz 5: New Jersey Devils (Atlantic Divison)

New Jersey wird wie jedes Jahr um den Titel in der Atlantic Division mitspielen. Garant dafür ist Keeper Martin Brodeur.

Zudem wird das Team unter dem neuen Coach Jaques Lemaire wohl wieder zum Defensiv-Eishockey zurückkehren und ist für jeden Gegner schwer zu spielen. Für die nötigen Tore wird das Duo Elias/Parise sorgen.

Platz 6: Montreal Canadiens (Norteast Division)

Nach einer enttäuschenden letzten Saison hat General Manager Brian Gainey das Team komplett umgekrempelt.

Mit Michael Cammalleri und Scott Gomez konnten zwei absolute Kracher nach Kanada gelotst werden, die Alex Kovalev und Saku Koivu vergessen machen sollen. Das Team wird eine gewisse Anlaufzeit benötigen, sollte die Playoffs aber locker erreichen.

Platz 7: Buffalo Sabres: (Northeast Division)

Nach zwei enttäuschenden Jahren ohne Playoffs werden die Sabres in der kommenden Saison wieder in der K.o.-Runde mitmischen.

Die erste Reihe mit Thomas Vanek, Jason Pominville und Derek Roy gehört zu den besten der Liga und dahinter verfügen Talente wie Drew Stafford mittlerweile über genug Erfahrung. Einziges Problem könnte sein, dass die Abwehr keine wirkliche Offensivwaffe im Powerplay anbietet.

Platz 8: Tampa Bay Lightning: (Southeast Division)

Der Lightning hat sich vor der Saison vor allem in der Abwehr mit Matthias Öhlund und Rookie Viktor Hedman deutlich verstärkt. Die Defense vor Goalie Mike Smith sollte jetzt deutlich stabiler sein.

Im Angriff sollte Ex-Nummer-Eins-Pick Steven Stamkos neben Martin St. Louis und Ryan Malone sein Potenzial noch mehr zeigen. Mit Alex Tanguay wurde zudem Superstar Vincent Lecavalier ein weiterer Klasse-Mann zur Seite gestellt.

Es wird eng werden, aber Tampa schafft als Achter den Playoff-Einzug.

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