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Marco Sturm wechselte 2005 von den San Jose Sharks zu den Boston Bruins © getty

Boston fegt über Carolina hinweg und feiert im zweiten Spiel den ersten Sieg. Philadelphia ruiniert Martin Brodeurs Jubiläumsspiel.

Von Rainer Nachtwey

München/Boston - Marco Sturm kommt mit den Boston Bruins in Fahrt. Zwei Tage nach der 1:4-Niederlage zum Saisonauftakt gegen Washington feierte die Mannschaft von Trainer Claude Julien einen 7:2-Kantersieg über die Carolina Hurricanes.

Der deutsche Nationalspieler erzielte dabei das 4:0 (31.) und bereitete den Endstand zum 7:2 durch Matt Hunwick (49.) vor, eines von vier Powerplay-Toren.

"Wir wussten, dass sie nach der Niederlage gegen Washington verärgert waren", sagte Andrew Alberts, der von 2005 bis 2008 für Boston gespielt hatte. "Sie sind mit dem Auftaktbully über uns hinweggefegt. Sie haben ein Tor nach dem anderen erzielt und wir haben ihnen mit den Powerplays auch die Möglichkeit dazu gegeben."

Neben Sturm und Hunwick erzielten Marc Savard (5.), Michael Ryder (13.), Blake Wheeler (14.), Dennis Wideman (33.) und Shawn Thornton (39.) die Treffer für die Bruins. Auf der Gegenseite sorgten Scott Walker (36.) und Eric Staal (43.) für Ergebniskosmetik.

Goc vergibt Penalty

Einen gelungenen NHL-Saisonauftakt feierte Marcel Goc. Der Stürmer gewann mit seinem neuen Klub Nashville Predators bei den Dallas Stars mit 3:2 nach Penaltyschießen.

Im Shootout lief auch der Nationalspieler auf Stars-Keeper Marty Turco zu, scheiterte aber. Insgesamt stand Goc knapp 15 Minuten auf dem Eis und erhielt vor allem in Unterzahl viel Eiszeit.

Dagegen standen die beiden Verteidiger Alexander Sulzer und Robert Dietrich nicht im Kader.

Hecht-Team unterliegt Montreal

Für Jochen Hecht ging der Saisonauftakt hingegen in die Hose. Der Flügelstürmer unterlag mit den Buffalo Sabres den Montreal Canadiens mit 1:2 nach Verlängerung. Brian Gionta erzielte in der dritten Minute der Overtime den Siegtreffer für die Gäste aus Kanada.

Hecht, der in der zweiten Reihe mit Paul Gaustad und Mike Grier zum Einsatz kam, brachte es auf knapp 16 Minuten Eiszeit und feuerte fünf Mal auf den Kasten von Carey Price.

Pleite für Seidenberg

Einen Tag nach dem Erfolg im Shootout mussten sich Dennis Seidenberg und die Florida Panthers den Chicago Blackhawks beim zweiten Spiel in Helsinki mit 0:4 geschlagen geben (DATENCENTER: Alles zur NHL).

Brian Campbell brachte Chicago bereits in der 4. Minute in Führung und Keeper Antti Niemi parierte alle 23 Schüsse der Mannschaft aus Miami.

Patrick Kane (26.), Patrick Sharp (39.) und Dustin Byfuglien (45.) erzielten die weiteren Treffer zum 4:0-Erfolg (Blackhawks-Kapitän Toews im Sport1.de-Interview).

Thrashers siegen ohne Schubert

Noch ohne Christoph Schubert gewannen die Atlanta Thrashers ihr erstes Saisonspiel gegen die Tampa Bay Lightning mit 6:3, verspielten dabei aber fast noch eine 4:0-Führung. Überragender Akteur auf dem Eis war Thrashers-Superstar Ilya Kowaltschuk.

Der Russe erzielte den ersten und letzten Treffer und bereitete das 5:3 durch Rich Peverley vor, der ebenfalls zweimal ins Schwarze traf.

Für Tampa, das nach 0:4 noch auf 3:4 verkürzte, war Martin St. Louis zweimal erfolgreich.

Greiss mus bei Sieg zusehen

Ebenfalls zusehen musste Keeper Thomas Greiss, wie seine San Jose Sharks gegen Anaheim den ersten Sieg einfuhren.

Der neue Superstar Dany Heatley glänzte dabei mit zwei Vorlagen. Seine Reihenmitspieler Joe Thornton und Devin Setoguchi erzielten jeweils einen Treffer.

San Joses Numemr Eins Jewgeni Nabokow parierte 24 der 25 Schüsse und musste sich Ryan Whitney im Power Play geschlagen geben.

Zweite Niederlage für Ehrhoff

Nachdem die Vancouver Canucks in der Preseason noch in jedem Spiel gepunktet hatten - 7 Siege, 2 Niederlagen nach Verlängerung -, musste der neue Klub von Christian Ehrhoff im zweiten Saisonspiel die zweite Niederlage hinnehmen 124366(DIASHOW: DIe NHL-Wechselbörse) .

In Colorado unterlagen die Kanadier mit 0:3. Wojtek Wolski brachte die Gastgeber mit seinem dritten Saisontor in Führung, Paul Stastny und Darcy Tucker besorgten die weiteren Treffer.

Für den Klub aus Denver, die letzte Saison mit 69 Punkten noch die schlechteste Mannschaft im Westen war, ist es im zweiten Spiel der zweite Sieg.

Brodeur verliert Jubiläumsspiel

Ein Jubiläum feierte Martin Brodeur beim Saisonauftakt mit den New Jersey Devils. Der Keeper bestritt gegen Philadelphia sein 1000. Regular-Season-Spiel. Allerdings ruinierten die Flyers dem dreimaligen Stanley-Cup-Champion die Jubiläumspartie.

Mit 5:2 setzten sich die Gäste durch, und gewannen damit erstmals in ihrer Klubgeschichte zwei Auswärtsspiele zum Saisonauftakt.

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