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Marco Sturm spielt seit der Saison 1997/98 in der NHL © getty

Marco Sturms Bruins müssen sich Colorado knapp geschlagen geben. Dennis Seidenberg und die Panthers bleiben Schlusslicht.

Boston - Marco Sturm musste in der NHL mit seinen Boston Bruins am Montag die dritte Niederlage im fünften Saisonspiel hinnehmen. Das Team um den deutschen Nationalstürmer unterlag vor heimischer Kulisse den Colorado Avalanche mit 3:4.

Die frühe 2:0-Führung der Gäste im ersten Drittel durch Milan Hejduk und Scott Hannan konnte Boston durch Mark Recchi und Blake Wheeler im zweiten Drittel noch ausgleichen.

Im Anschluss stellten Colorados Marek Svatos und David Jones aber noch vor Ende des Mittelabschnitts den alten Abstand wieder her.

Bostons Michael Ryder gelang im Schlussdrittel nur noch der Anschlusstreffer. Colorado sicherte sich damit den dritten Saisonsieg im fünften Spiel (DATENCENTER: Alles zur NHL).

Sturm ohne Scorerpunkte

Sturm kam insgesamt 18:21 Minuten für die Gastgeber zum Einsatz, konnte sich dieses Mal aber nicht in die Scorerliste eintragen. In der laufenden Saison hat der Flügelstürmer bereits zwei Tore erzielt und einen Treffer per Assist vorbereitet.

Auch Dennis Seidenberg musste mit den Florida Panthers eine erneute Niederlage hinnehmen.

Florida bleibt Schlusslicht

Das 2:3 bei den Tampa Bay Lightning bedeutete für das Team des deutschen Nationalverteidigers die vierte Niederlage in Folge und bleiben mit zwei Zählern Schlusslicht der Southeast Division. Dabei waren die "Panther" durch Radek Dvorak und Nathan Horton zweimal in Führung gegangen.

Tampa drehte die Partie aber im Schlussdrittel dank zweier Tore von Martin St. Louis und Ryan Malone.

Zuvor hatte Steven Stamkos zwischenzeitlich zum 1:1 getroffen. Seidenberg hatte mit 23:27 Minuten die meiste Eiszeit aller in der Begegnung eingesetzten Spieler.

Edmonton siegt deutlich

Eine ausgeglichene Bilanz haben die Nashville Predators mit nun 2:2-Siegen nach ihrer 1:6-Schlappe gegen die Edmonton Oilers, bleiben aber trotzdem Letzter in der Central Division. Nationalstürmer Marcel Goc kam dabei für knapp acht Minuten zum Einsatz, Verteidiger Alexander Sulzer stand nicht im Kader.

Die Oilers entschieden die Partie schon im ersten Drittel, als Zack Stortini mit zwei Toren sowie Shawn Horcoff und Gilbert Brule eine 4:0-Führung herausschossen.

Oilers effektiver

Erst nach zwei weiteren Treffern der Gäste durch Andrew Cogliano und Denis Grebeschkow gelang Jason Arnott der Ehrentreffer für die Predators, die insgesamt 41 Schüsse auf das Gehäuse von Jeff Drouin-Deslauriers abgaben.

Die Oilers waren bei nur 20 Torschüssen deutlich effektiver.

Kuriose Niederlage

Die San Jose Sharks kassierten derweil eine Niederlage mit Seltenheitswert.

Sowohl während der regulären Spielzeit, als auch in der Verlängerung fielen gegen die Phoenix Coyotes keine Tore, die Entscheidung fiel im Penaltyschießen, in dem Lauri Korpikoski den entscheidenden Versuch zum 1:0-Sieg der Gäste verwandelte.

Nationalkeeper Thomas Greiss saß auf der Bank. Die Sharks bleiben mit sieben Punkten Zweiter der Pacific Division hinter den L.A.

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