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Noch ein Rekord für Martin Brodeur: 60.275 Minuten Eiszeit sind unerreicht © getty

Mit 60.275 Eis-Minuten knackt New Jerseys Keeper eine weitere Bestmarke. Zwei deutsche Legionäre sind erfolgreich.

Boston - Nächster Rekord für Martin Brodeur: Der kanadische Eishockey-Olympiasieger hat seit Freitag mit 60.275 Minuten (oder fast 42 Tagen) in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga (NHL) die meiste Spielzeit eines Torwarts absolviert.

Brodeur, der die Bestmarke beim 2:1-Sieg nach Penaltyschießen mit seinen New Jersey Devils bei den Boston Bruins aufstellte, überholte damit Patrick Roy.

Der brachte es in der NHL auf 60.235 Minuten. (DATENCENTER: Die NHL)

Auf dem Eis stand bei dem Rekordspiel für Boston auch der deutsche Nationalspieler Marco Sturm, der mit seinem Team im ersten Heimspiel nach zuvor vier gewonnenen Auswärtspartien wieder eine Niederlage hinnehmen musste.

Applaus auch von Gegner-Fans

Als der 37 Jahre alte Brodeur die Rekordmarke geknackt hatte, wurde das Spiel kurz unterbrochen.

Der Hallensprecher verkündete die Großtat und ein Großteil der 17.565 Zuschauer spendete stehend Applaus.

"Das war schön", sagte Brodeur, "obwohl die Leute hier keine Devils-Fans oder Fans von mir sind, haben sie wohl begriffen, was das bedeutete."

Mit 571 auch die meisten Siege

Brodeur ist seit März 2009 auch der Torhüter mit den meisten Siegen in der Liga.

Mit seinem 552. Erfolg überholte er damals ebenfalls Patrick Roy, mittlerweile stehen für Brodeur 571 Siege zu Buche.

Trotz zwei Assists von Nationalverteidiger Dennis Seidenberg verloren die Florida Panthers zum dritten Mal nacheinander.

Seidenberg gut, aber erfolglos

Vor eigenem Publikum gab es ein 4:6 gegen die Toronto Maple Leafs.

Auch für Marcel Goc und Alexander Sulzer verlief der Spieltag erfolglos. Goc stand beim 1:3 der Nashville Predators gegen die St. Louis Blues knapp 14 Minuten auf dem Eis, Sulzer wurde nicht eingesetzt.

Die Atlanta Thrashers mit Christoph Schubert feierten dank eines überragenden letzten Drittels einen 6:4-Erfolg bei den Carolina Hurricanes.

Schubert bejubelt Wende

Nach einem 1:4-Rückstand drehten die Thrashers in den letzten 20 Minuten auf und das Spiel noch zu ihren Gunsten. Schubert erhielt knapp 19 Minuten Eiszeit.

Die San Jose Sharks, Tabellenführer der Western Conference, setzten sich 5:4 nach Penaltyschießen bei den Edmonton Oilers durch.

Nationaltorhüter Thomas Greiss musste dabei allerdings Jewgeni Nabokow im Tor der Sharks, für die Patrick Marleau dreimal traf, den Vortitt lassen.

Hecht wieder auf Kurs

Derweil haben Jochen Hecht und die Buffalo Sabres in die Erfolgsspur zurückgefunden.

Nach vier Niederlagen in Folge gewannen die Sabres gegen die Philadelphia Flyers 4:2.

Der amtierende Stanley-Cup-Champion Pittsburgh Penguins musste sich mit 2:3 bei den New York Islanders geschlagen geben.

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