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Marco Sturm begann seine erfolgreiche Profi-Karriere 1995 beim EV Landshut © getty

Drei von vier deutschen NHL-Profis feiern Siege. Marco Sturm trifft doppelt für die Bruins. Einzig Marcel Goc unterliegt.

Drei von vier deutschen NHL-Legionären konnten sich am Mittwochabend über Siege freuen.

Marco Sturm trug sich beim 4:1-Sieg der Boston Bruins gegen die Tampa Bay Lightning gleich doppelt in die Torschützenliste ein.

Christian Ehrhoff und die Vancouver Canucks setzten sich mit 5:2 bei den New Jersey Devils durch, Dennis Seidenberg gewann mit den Florida Panthers 6:5 nach Penaltyschießen gegen die Colorado Avalanche. (DATENCENTER: Die NHL)

Einzig Marcel Goc und die Nashville Predators steckten gegen Minnesota Wild eine 4:5-Niederlage nach Verlängerung ein.

Sturm sorgt für Entscheidung

Vor 16.553 Zuschauern in Boston avancierte Sturm zum Mann des Spiels.

Nachdem Marc Savard und Patrice Bergeron im ersten Durchgang eine 2:0-Führung herausgeschossen hatten, machte der ehemalige Landshuter mit seinen Saisontoren sieben und acht im Mitteldrittel den 14. Saisonsieg für den Tabellenzweiten der Northeast Division klar.

Jeff Halpern gelang im letzten Abschnitt nur noch der Anschlusstreffer für die Gäste.

Entscheidung fällt im Schlussdrittel

In New Jersey bekamen 13.586 Eishockey-Fans ein unterhaltsames erstes Drittel zu sehen.

Alexandre Burrows, Sami Salo und Daniel Sedin schossen zunächst eine deutliche Führung für die Mannschaft aus der zukünftigen Olympiastadt heraus, doch Niclas Bergfors und Travis Zajac brachten die Devils wieder heran.

Alexander Edler und Jannik Hansen machten im Schlussdrittel den Sieg für den Tabellendritten der Northwest Division schließlich perfekt.

Seidenberg mi Assist

Beim Sieg der Florida Panthers war Stephen Weiss der entscheidende Mann auf dem Eis. Der Kanadier beförderte den Puck in der regulären Spielzeit gleich dreimal ins Netz und verwandelte nach einer torlosen Verlängerung den einzigen Penalty.

Vor 12.403 Eishockey-Fans konnte Nationalverteidiger Seidenberg die Vorlage zum zweiten Treffer von Weiss liefern.

Trotz des Sieges liegen die Panthers nur auf dem vierten Rang der Southeast Division.

Treffer von Goc reicht nicht

Derweil reichte Nashville der zweite Saisontreffer von Nationalstürmer Goc nicht zum Sieg. In der Verlängerung sorgte Andrew Ebett für den Sieg der Gäste aus St. Paul. Die "Preds" belegen weiterhin Rang zwei in der Central Division.

Nach Goc' 1:0 sorgten Antti Miettinen, Cal Clutterbuck und Guillaume Latendresse bei einem Gegentreffer durch Predators-Kapitän Jason Arnott für die 3:2-Führung der Gastgeber.

Steve Sullivan und erneut Arnott brachten Nashville noch einmal in Front, nach Koivus Power-Play-Tor zum 4:4 machte Ebbett mit seinem dritten Saisontreffer Minnesotas Sieg perfekt.

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