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Jochen Hecht (l.) wechselte 2005 von den Adler Mannheim in die NHL © getty

Im Fernduell an der Spitze wahren die Bruins auch dank ihres deutschen Legionärs den Platz an der Sonne. Die Bruins patzen.

New York - Das Duell der Buffalos Sabres und der Boston Bruins und ihrer deutschen Nationalspieler Jochen Hecht und Marco Sturm um die Spitze der Northeast Division der NHL setzt sich fort.

Die Sabres verteidigten durch einen 3:2-Erfolg bei den New York Rangers Rang eins mit 40 Punkten erfolgreich, während die Bruins (38) bei deren Stadtrivalen New York Islanders nach Verlängerung mit 2:3 den Kürzeren zogen. (DATENCENTER: Die NHL)

Hecht leistete die Vorarbeit zum 2:2-Ausgleichstreffer seines Teams durch Patrick Kaleta, der mit einem Unterzahltor Mitte des zweiten Drittels auch für die Entscheidung sorgte.

Zuvor hatten Ryan Callahan und Marian Gaborik die Führung Buffalos durch Derek Roy ausgeglichen und gedreht. (Gewinnspiel: Sport1.de und ESPN America schicken Sie zum Winter Classic nach Boston)

Schubert legt auf, trifft und siegt

Die Bruins führten nach Treffern von Michael Ryder und David Krejci mit 2:1, ehe Matt Moulson den Islanders die Verlängerung bescherte. Dort dauerte es nur 24 Sekunden, bis Frans Nielsen das Siegtor erzielte.

Erfolgreicher war Christoph Schubert mit den Atlanta Thrashers beim 4:3 nach Verlängerung gegen die Montreal Canadiens. Der Nationalverteidiger traf dabei nicht nur mit seinem zweiten Saisontor zum 1:2, sondern legte wenig später auch zum 2:2-Ausgleichstreffer von Colby Armstrong auf.

Nach einem weiteren Tor der Thrashers durch Nik Antropow und Gegentoren der Canadiens durch zweimal Andrej Kostitsyn und Glen Metropolit entschied Ilja Kowaltschuk die Begegnung nach 78 Sekunden der Overtime zugunsten der Gastgeber.

Atlanta weiter Tabellenführer

Atlanta verteidigte so mit jetzt 35 Punkten Platz zwei in der Southeast Division vor den Tampa Bay Lightning und den Florida Panthers (beide 31).

Die Panthers, bei denen Dennis Seidenberg knapp 23 Minuten Eiszeit erhielt, fuhren beim 2:3 nach Verlängerung bei den Pittsburgh Penguins zumindest einen Zähler ein. Steven Reinprecht hatte die Panther in Führung, Stephen Weiss in die Verlängerung geschossen.

Den Sieg sicherten sich die "Pens" durch Jewgeni Malkins Tor nach 37 Sekunden der Overtime. Zuvor hatten Ruslan Fedotenko und Pascal Dupuis für den Stanley-Cup-Champion getroffen.

Die Vancouver Canucks kamen mit dem 4:3 gegen die Minnesota Wild dagegen zum zweiten Sieg in Folge. Nationalverteidiger Christian Ehrhoff stand dabei fast 20 Minuten auf dem Eis.

Bertuzzi rettet die Wings

Daniel Sedin, Mason Raymond und Alexandre Burrows stellten die Weichen dabei schon im ersten Drittel auf Sieg, den Ryan Kesler im Schlussabschnitt endgültig sicherstellte. Für die Wild konnten Greg Zanon, Shane Hnidy und Martin Havlat jeweils nur verkürzen.

Die Nashville Predators und Marcel Goc mussten sich derweil den Detroit Red Wings 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben.

Ryan Jones und David Legwand machten dabei einen 0:2-Rückstand wett, doch Todd Bertuzzi bescherte den Wings in der Verlängerung doch noch den Sieg.

Greiss pariert 33 Schüsse

Bertuzzi und Drew Miller waren auch für die ersten Treffer Detroits verantwortlich gewesen. Den Platz an der Sonne der Pacific Division büßten die San Jose Sharks nach ihrer 1:2-Niederlage bei den Phoenix Coyotes ein.

Die L.A. Kings zogen mit 45 Punkten gleich, liegen wegen der größeren Anzahl an Siegen aber nun vorne. Goalie Thomas Greiss parierte dabei zwar 33 Schüsse, konnte aber die Gegentore von Radim Vrbata und Robert Lang nicht vermeiden.

Dany Heatley gelang nur noch der Anschlusstreffer.

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