Der Nationalspieler trifft bei der Open-Air-Veranstaltung in der Overtime zum Bostoner Sieg. Hecht markiert drei Scorerpunkte.

Boston - Dank Marco Sturm haben die Boston Bruins am Neujahrstag die dritte Auflage des Winter Classic der NHL gewonnen.

Beim Freiluft-Spektakel im legendären Baseball-Stadion Fenway Park traf der deutsche Nationalspieler in der Verlängerung zum 2:1 gegen die Philadelphia Flyers.

Sturm, der seinen 14. Saisontreffer erzielte, gelang im vierten Spiel hintereinander ein Tor für die Bruins.

Der Erfolg im Open-Air-Ring des Fenway Park, Heimstätte der Boston Red Sox aus der Baseball-Profiliga MLB, war für Boston der 21. Saisonsieg. Mit 49 Punkten sind die Bruins weiterhin Tabellenfünfter der Eastern Conference (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Erste Pleite nach vier Siegen

Philadelphia musste nach einer Serie von vier Siegen zum ersten Mal wieder das Eis als Verlierer verlassen.

Die Fyers haben 41 Punkte auf dem Konto und sind im Osten Neunter.

Recchi gleicht aus

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einer beeindruckenden Kulisse von über 38.000 Zuschauern hatte Verteidiger Danny Syvret (25.) im Mitteldrittel für die Führung der Gäste gesorgt.

Erst in der 58. Minute konnte der ehemalige Flyers-Stürmer Mark Recchi mit einem Powerplay-Tor ausgleichen und brachte die Bruins in die Verlängerung.

Nach 1:57 Minuten lenkte Sturm einen Schuss von Patrice Bergeron ins Tor und sorgte für die Entscheidung.

Auftakt mit Hechts Sabres

Vor zwei Jahren hatte die NHL am Neujahrstag das erste Winter Classic veranstaltet. Bei der Premiere spielten die Buffalo Sabres um Jochen Hecht gegen den aktuellen Champion Pittsburgh Penguins.

Am 1. Januar 2009 standen sich in Chicago die heimischen Blackhawks und die Detroit Red Wings gegenüber.

Zweite Aufholjagd in Folge

Für Hecht und die Sabres ging es am Neujahrstag gegen Christoph Schuberts Atlanta Thrashers. Dabei machte das Team aus dem Bundesstaat New York zum zweiten Mal in Folge einen 0:3-Rückstand wett und setzte sich nach Verlängerung mit 4:3 durch.

Erst am Dienstag hatte Buffalo nach einem 0:3 das Spiel gedreht und den amtierenden Meister Pittsburgh Penguins in eigener Halle ebenfalls 4:3 besiegt.

Hecht mit drei Scorerpunkten

Mann des Spiels beim 25. Saisonsieg der Sabres am Freitag war nicht etwa Siegtorschütze Derek Roy, sondern Jochen Hecht.

Der deutsche Nationalspieler erzielte die Treffer zum 1:3 und 3:3, zwischendurch bereitete der Stürmer das 2:3 vor. Mit seinem Drei-Punkte-Spiel rundete Hecht einen erfolgreichen Abend für die deutschen NHL-Legionäre ab.

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