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Marco Sturm (l.) spielt seit 2005 in Boston, Jochen Hecht läuft seit 2002 für Buffalo auf © getty

Eine neue NHL-Saison steht vor der Tür. In Boston und Buffalo sollen Sturm und Hecht das Team führen. Die Sport1.de-Vorschau.

Von Rainer Nachtwey

Buffalo verpasste letzte Saison die Playoffs. Dieses Jahr wollen Jochen Hecht und Co. wieder in der Postseason vertreten sein.

Sport1.de glaubt an die Sabres. Sie befinden sich in der Saison-Vorschau unter den Top Acht. Teil IV:

New York Rangers:

Im Kader der Broadway Blueshirts hat sich einiges getan.

Nicht nur, dass die Rangers den Vertrag mit Jagr nicht verlängert haben, auch die "Oldies" Brendan Shanahan und Martin Straka haben den Klub aus dem "Big Apple" verlassen.

Der schwedische Altstar Markus Näslund (Vancouver) und Toptalent Nikolai Zherdev (Columbus) sollen für frischen Wind im Angriff sorgen.

In der Verteidigung hat sich New York mit Wade Redden von den Ottawa Senators und Dmitri Kalinin (Buffalo) verstärkt. Der schwedische Keeper Henrik Lundqvist gehört zu den besten seines Fachs.

Philadelphia Flyers:

Die Flyers waren die Überraschungsmannschaft der letztjährigen Playoffs. Mike Richards und Daniel Briere gehören zu den talentiertesten Stürmern der Liga, allerdings ist der Kader in der Tiefe nicht so stark besetzt wie bei vielen Konkurrenten.

Vor allem der Verlust von R.J. Umberger, der in der Postseason groß aufspielte könnte sich negativ bemerkbar machen.

Die Verletzungen der beiden Verteidiger Braydon Coburn und Kimmo Timmonen waren ein schwerer Rückschlag in den Conference Finals. Für die neue Saison steht das Top-Duo Coach John Stevens wieder zur Verfügung.

Boston Bruins:

Die Playoff-Teilnahme kam im letzten Jahr recht überraschend. Vor allem nachdem Topstürmer Patrice Bergeron lange Zeit verletzt ausfiel. Mit der Rückkehr des Centers und den Talenten Phil Kessel, Milan Lucic David Krejci und Dennis Wideman sowie Deutschlands Stürmerstar Marco Sturm besitzen die Braunbären einen starken Kader.

Zudem wurde Defensivstürmer Stephane Yelle, zwei Stanley-Cup-Siege mit Colorado und eine Finalteilnahme mit Calgary, ein erfahrener Mann verpflichtet. In der Verteidigung räumt der slowakische Riese Zdeno Chara ab.

Buffalo Sabres:

Nachdem sie vor der letzten Saison große Verluste zu verzeichnen hatten, blieben die Sabres dieses Mal größtenteils verschont. Mit Jochen Hecht, Derek Roy, Thomas Vanek und Jason Pominville besitzt Buffalo vier Topstürmer, die letzte Saison für 117 Tore sorgten.

In der Verteidigung kehrt der finnische Routinier Teppo Numinen nach einer Herz-OP zurück. Die Defensive ist die große Problemzone der Sabres. Denn mit der 251 geschossenen Toren waren die Sabres das viertbeste Team der Liga. Nur verhinderten die 233 Gegentore ein Erreichen der Playoffs.

Tampa Bay Lightning:

Trotz der Topstürmer Vincent Lecavalier, Martin St. Louis und Brad Richards (im Lauf der Saison nach Dallas transferiert) wurde der Stanley-Cup-Champion von 2004 abgeschlagen Letzter in der Conference.

Dafür erhielten die "Bolts" Toptalent Steve Stamkos im diesjährigen Draft. In der Abwehr setzt der neue Coach Barry Melrose auf die Neuzugänge Matt Carle (San Jose) und Andrej Meszaros (Ottawa). Im Tor soll Olaf Kölzig als Mentor für Youngster Mike Smith fungieren.

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