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Olaf Kölzig spielte 18 Jahre für die Washington Capitals, bevor er nach Tampa Bay kam © getty

Olaf Kölzig bietet bei der zweiten Pleite von Tampa Bay gegen die Rangers in Prag eine gute Leistung. Das Schubert-Team siegt.

Von Felix Götz

München - Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen trafen die Tampa Bay Lightning in Prag auf die New York Rangers.

Am Samstag musste der deutsche Olaf Kölzig bei der 1:2-Pleite von Tampa Bay noch Mike Smith im Tor den Vortritt lassen. Jetzt durfte er ran.

Und der 38-Jährige machte seine Sache hervorragend. 37 Saves sprechen für sich.

Aber: Auch ein sehr gut aufgelegter Kölzig konnte die erneute 1:2-Niederlage gegen die Rangers nicht verhindern.

Vielversprechender Beginn

Dabei begann die Partie für Tampa Bay vielversprechend. Kölzig hielt im ersten Drittel seinen Kasten sauber und Adam Hall erzielte in der 19. Minute sogar das 1:0.

Rangers-Goalie Henrik Lundqvist konnte die Scheibe nach einem Schuss von Andrej Meszaros nicht festhalten und Hall vollstreckte.

Mit einer 1:0-Führung ging das Team aus Florida in die erste Drittelpause.

Redden und Gomez treffen

Im zweiten Drittel drehten die Rangers die Partie. Jussi Jokinen musste für zwei Minuten auf die Strafbank und Wade Redden glich im Powerplay nach einem Assist von Markus Naslund aus.

Der im diesjährigen Draft an Nummer eins gezogene Steven Stamkos traf für Tampa Bay nur die Latte. Auch ansonsten erspielte sich das Kölzig-Team zahlreiche gute Chancen, nutzte diese aber nicht konsequent.

Die Folge: Aaron Varos brachte Scott Gomez in Position und der Rangers-Center erzielte in der 33. Minute das 2:1.

Melrose außer sich

"Es ist zu einfach gegen uns zu spielen. Bis sich das ändert werden wir Probleme haben. Unser Team hat zwar viel Potenzial, aber das nützt nichts, wenn du nicht hart arbeitest", wütete der neue Lightning-Coach Barry Melrose nach dem Spiel auf einer Pressekonferenz.

Auch im letzten Abschnitt gelang seinem Team nicht die Wende. Die Rangers gewannen schließlich mit 2:1.

Melrose war von seinem ganzen Team schwer enttäuscht: "Ich hoffe, unsere Jungs schämen sich."

Sieg für Schubert

Wesentlich besser lief es für Christoph Schubert und die Ottawa Senators beim Spiel gegen die Pittsburgh Penguins in Stockholm.

Am Samstag mussten sich die Kanadier noch mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. Im zweiten Versuch gelang Ottawa ein souveräner 3:1-Erfolg.

Nach einem torlosen ersten Drittel brachte der in Freiburg im Breisgau geborene Dany Heatley die Senators mit einem Doppelpack (jeweils im Powerplay) mit 2:0 in Führung.

Ehrentreffer durch Goligoski

Antoine Vermette sorgte mit seinem Treffer zum 3:0 für die Entscheidung. Pittsburgh kam erst zwei Sekunden vor Spielende durch Alex Goligoski zum Ehrentreffer.

Die Spielstatistik von Schubert blieb allerdings ausbaufähig. Der Münchner bekam nur knapp sechs Minuten Eiszeit und schoss dabei ein Mal auf das Tor.

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