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Von 66 Saisonspielen haben die Vancouver Canucks 43 gewonnen © getty

Beim Sieg der Canucks gibt der Verteidiger zwei Vorlagen. Sturm trifft, aber die Bruins verlieren. Goc und Sulzer triumphieren.

Denver - Licht und Schatten gab es heute für die deutschen Eishockey-Cracks in der NHL.

Während Christian Ehrhoff beim 6:4-Sieg seiner Vancouver Canucks bei der Colorado Avalanche mit zwei Torvorlagen einen starken Tag erwischte, kassierten die Boston Bruins mit Marco Sturm und Dennis Seidenberg eine knappe 3:4-Niederlage nach Verlängerung bei den Toronto Maple Leafs.

Einen weiteren Sieg mit deutscher Beteiligung gab es für die Nashville Predators.

Beim 2:1-Erfolg bei den Atlanta Thrashers standen Alexander Sulzer und Marcel Goc auf dem Eis. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Hattrick von Samuelsson

In Colorado lagen die Canucks in einer spannenden Partie im ersten Drittel bereits 0:3 zurück.

Doch der überragende Mikael Samuelsson brachte das Team um den deutschen Nationalspieler Ehrhoff mit einem Hattrick wieder zurück in die Partie.

Mit einem 3:4-Rückstand ging es ins letzte Drittel, in dem Alexandre Burrows, Jannik Hansen und Daniel Sedin den Erfolg für die Kufen-Cracks aus der Olympiastadt perfekt machten.

Ehrhoff zeichnete sich mit zwei Torvorlagen für den Führenden der Northwest Division (41 Siege, 23 Niederlagen) aus.

Treffer von Sturm

Für die Boston Bruins verlief der Abend dagegen enttäuschend. Zwar konnte Sturm den Treffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung erzielen. Doch in der Verlängerung markierte Nikolai Kulemin den Siegtreffer für Toronto.

Der deutsche Torschütze stand 19 Minuten auf dem Eis, sein Teamkollege Seidenberg sogar 27 Minuten. Es war die 24. Niederlage der Bruins in der laufenden Saison bei 29 Siegen.

Damit rangiert Boston auf dem achten Platz der Eastern Conference und bleiben trotz der Pleite auf Play-off-Kurs.

Sieg für Goc und Sulzer

Den 36. Saisonerfolg (25 Niederlagen) feierten indes Marcel Goc und Alexander Sulzer mit Nashville und liegen somit im Westen weiter gut im Rennen um die Play-off-Plätze.

Beim 2:1 in Atlanta kam Goc auf 16 Minuten "Eiszeit", Sulzer wurde für den Tabellensiebten 13 Minuten eingesetzt.

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