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Dennis Seidenberg (l.) kämpft mit seinen Bruins um die Playoffs © getty

Das Team von Seidenberg und Sturm kehrt in Carolina in die Erfolgsspur zurück. Nashvilles Tscheche bügelt Gocs Scheitern aus.

Nashville - Zwei Siege und drei Niederlagen gab es für die deutschen Eishockey-Nationalspieler in der NHL.

Das deutsche Duo Dennis Seidenberg und Marco Sturm feierte dabei mit den Boston Bruins nach zwei Pleiten in Folge einen 5:2-Erfolg einen 5:2-Erfolg bei den Carolina Hurricanes.

Für die Bruins, Achter im Osten mit 74 Zählern und 3 Punkten Vorsprung auf Rang neun, war es ein wichtiger Erfolg im Kampf um die Play-off-Plätze. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Nashville siegt im Shootout

Gleiches galt für Marcel Goc und Nashville.

Die Predators setzten sich nach Penaltyschießen in eigener Halle 4:3 durch und belegen mit 83 Punkten den siebten Platz im Westen vor den Detroit Red Wings (80).

Goc konnte seinen Versuch beim Shootout nicht verwerten, als Matchwinner sprang der tschechische Nationalspieler Martin Erat in die Bresche.

Deutsche mit Assists

Sowohl Seidenberg für Boston als auch Goc verbuchten am Dienstagabend jeweils einen Assist.

Ebenso Christian Ehrhoff, der mit den Vancouver Canucks, der Nummer drei im Westen, allerdings eine 2:5-Heimniederlage gegen die New York Islanders verkraften musste.

Überragender Mann des Abends war Islanders-Youngster John Tavares. Der 19-Jährige glänzte mit zwei Toren und drei Vorlagen.

Greiss kassiert vier Treffer

Einen rabenschwarzen Abend erwischte Thomas Greiss mit den San Jose Sharks.

Die beste Mannschaft des Westen (96 Punkte) ging überraschend bei den Dallas Stars, nur Zwölfter in der Western Conference, mit 2:8 baden.

Nationaltorhüter Greiss wurde beim Stand von 0:4 Mitte des zweiten Viertels eingewechselt, nachdem sein russischer Teamkollege Jewgeni Nabokow vier von 17 Schüssen nicht parieren konnte.

Der 24-jährige Greiss konnte sich mit zehn Paraden bei 14 Schüssen aber auch nicht auszeichnen.

Hecht verliert gegen Schubert-Team

Deutlich enger ging es bei der 3:4-Niederlage der Buffalo Sabres bei den Atlanta Thrashers, bei denen Christoph Schubert wegen einer Hüftverletzung erneut passen musste, zu.

Das Team um Nationalspieler Jochen Hecht lag nach einem Blitzstart der Thrashers im ersten Drittel bereits 1:3 hinten, glich nach Treffern von Matt Ellis im zweiten und Tim Kennedy im Schlussdrittel aber noch aus.

Sechs Minuten vor dem Ende war es aber Atlantas Jim Slater, der mit seinem Tor für die Entscheidung sorgte.

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