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Die Boston Bruins haben den Stanley Cup fünfmal gewonnen, zuletzt 1972 © getty

Marco Sturm und Co. besiegen die Carolina Hurricanes und ziehen damit in die Endrunde ein. Einen Rekord brechen sie ebenfalls.

Boston - Jubel bei den Boston Bruins mit den deutschen Nationalspielern Marco Sturm und Dennis Seidenberg:

Das Duo hat mit den Bruins nach einem 4:2-Sieg gegen die Carolina Hurricanes am vorletzten NHL-Spieltag die Playoffs erreicht.

Dabei stellten die Bruins einen Liga-Rekord auf. Im zweiten Drittel gelangen dem fünfmaligen Stanley-Cup-Sieger innerhalb von einer Minute und vier Sekunden drei Tore, die die Vorentscheidung im Spiel gegen die Hurricanes brachten und den dritten Playoff-Einzug in Folge perfekt machten (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Sturm kam auf 18 Minuten "Eiszeit". Bei Seidenberg wird sich der Jubel über den Einzug in die K.o.-Runde jedoch in Grenzen halten. Der 28 Jahre alte Verteidiger wird Boston rund acht Wochen wegen einer Schnittwunde am Handgelenk nicht zur Verfügung stehen und die Spiele um den Stanley Cup verpassen.

Auch Montreal in den Playoffs

Ein Ticket für die Endrunde sicherten sich auch die Montreal Canadians: Trotz einer 3:4-Overtime-Niederlage gegen Toronto reichte der Punkt für den Playoff-Einzug im Osten.

Um den letzten Endrunden-Platz streiten sich Philadelphia und die New York Rangers.

Siege für Vancouver und Nashville

Ebenfalls feierten die Vancouver Canucks und die Nashville Predators Siege in ihren letzten Spielen der regulären Saison. Dabei bereitete Christian Ehrhoff von den Canucks den Treffer zum zwischenzeitlichen 6:2 vor.

Am Ende hieß es 7:3 für Vancouver gegen die kanadischen Konkurrenten aus Calgary. In der Western Conference rangiert das Team auf dem dritten Rang und hat 49 Siege und 28 Niederlagen auf dem Konto.

Die Predators um Marcel Goc entschieden ihre Partie gegen die St. Louis Blues erst im Penaltyschießen mit 2:1 und belegen mit 47 Saisonerfolgen den sechsten Platz im Westen. Sowohl die Canucks als auch die "Preds" waren bereits zuvor für die Play-offs qualifiziert.

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