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Canucks-Goalie Roberto Luongo kratzt den Puck von der Linie © getty

Ehrhoff liefert den entscheidenden Assist zum Overtime-Sieg seiner Canucks gegen die Kings. Sturm bleibt bei Boston blass.

Vancouver - Jubel bei Christian Ehrhoff, Enttäuschung bei Marco Sturm zum Auftakt der ersten Playoff-Runde in der NHL:

Ehrhoff feierte mit den Vancouver Canucks einen 3:2-Sieg nach Verlängerung über die Los Angeles Kings.

Dagegen mussten die Boston Bruins um Nationalspieler Sturm eine 1:2-Niederlage bei den Buffalo Sabres hinnehmen.

Beim Sieg der Canucks war Ehrhoff maßgeblich am Erfolg der Canucks beteiligt. Der Verteidiger legte den entscheidenden Treffer durch Mikael Samuelsson in der neunten Minute der Verlängerung auf. Zuvor stand es nach regulärer Spielzeit 2:2. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Canucks-Goalie mit Glanzparade

Bedanken kann sich Vancouver bei ihrem Goalie Roberto Luongo. Der kanadische Auswahlspieler machte die Parade des Abends, als er einen Schuss von Kings-Spieler Ryan Smyth mit seinen Handschuhen im letzten Moment noch von der Linie kratzte.

Auch sein Gegenüber Jonathan Quick war bestens aufgelegt. Starke 41 Paraden hatte der 24 Jahre alte Kings-Goalie zu verzeichnen.

Ehrhoff bekam rund 31 Minuten Einsatzzeit und stand damit am längsten von allen Akteuren auf dem Eis.

Das zweite Duell zwischen den Canucks und den Kings findet am Samstagabend (ab 4 Uhr LIVESCORES) erneut in Vancouver statt.

Sturm unauffällig

Marco Sturm dürfte dagegen nach der Niederlage mit seinen Boston Bruins enttäuscht sein. Bei den Buffalo Sabres, die in den Playoffs wohl ohne den verletzten Jochen Hecht auskommen müssen, gab es beim 1:2 nichts zu holen. 15 Minuten "Eiszeit" bekam Sturm, ohne dabei eine starke Leistung abzuliefern.

"Wir haben hart genug gespielt. Und wir haben auch gut genug gespielt, aber so ist das eben im Eishockey: Nur ein Team kann als Sieger das Eis verlassen", gab sich Bruins-Coach Claude Julien nach der Niederlage jedoch kämpferisch.

Am Samstagabend (ab 19 Uhr LIVESCORES) geht es für Boston wieder in Buffalo darum, den 0:1-Rückstand gegen die Sabres im Kampf um den Stanley Cup wett zu machen.

Capitals patzen

Indes patzten auch die topgesetzten Washington Capitals um ihren russischen Superstar Alexander Owetschkin. Gegen die Montreal Canadiens unterlag der Favorit auf den Titel überraschend 2:3 nach Verlängerung.

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