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Der Kasache Jewgeni Nabokow (re.) spielt seit 2000 bei den San Jose Sharks © getty

Die San Jose Sharks von Nationalspieler Greiss verlieren nach einem Eigentor. Auch Gocs Predators bleiben in Chicago torlos.

Chicago - Marcel Goc hat mit den Nashville Predators in den Playoffs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL den ersten Rückschlag erlitten.

Zwei Tage nach dem 4:1-Auftaktsieg musste sich das Team aus Tennessee in Spiel zwei der "best-of-seven"-Serie bei den Chicago Blackhawks 0:2 geschlagen geben. In den nächsten beiden Duellen hat Nashville nun Heimrecht.

Vor 22.158 Zuschauern in Chicago kamen die Blackhawks durch Dave Bolland im zweiten und Patrick Kane im dritten Drittel zu Torerfolgen. Nationalspieler Goc stand 14:10 Minuten auf dem Eis.

Abgefälschter Schlag trudelt ins Tor

Die San Jose Sharks von Nationalkeeper Thomas Greiss mussten sich in Spiel drei gegen die Colorado Avalanche 0:1 nach Verlängerung geschlagen geben. Das einzige Tor der Partie entstand auf eher kuriose Weise.

Der Treffer wurde zwar Colorados Ryan O'Reilly gut geschrieben, aber eigentlich war es ein Befreiungsschlag von Shark-Verteidiger Dan Boyle, bei dem der Puck O'Reillys Schläger tuschierte und auf beinahe wundersame Weise an Stammgoalie Jewgeni Nabokow vorbei schlüpfte.

Knapper Sieg für Flyers

Greiss blieb dabei erneut nur der Platz auf der Bank. Seine Sharks liegen nun in der "best-of-seven"-Serie 1:2 zurück.

Überragender Mann und Garant für den Sieg war Torhüter Craig Anderson, der stolze 51 Schüsse abwehrte. (DATENCENTER: Playoff-Ergebnisse)

Jeweils mit 2:1 in Führung gingen in ihren Serien die Pittsburgh Penguins (4:2 bei den Ottawa Senators), die Phoenix Coyotes (4:2 bei den Detroit Red Wings) und die Philadelphia Flyers (3:2 nach Verlängerung gegen die New Jersey Devils).

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