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In der Serie zwischen den Predators und den Blackhawks steht es 2:2 © getty

Nashville verliert gegen Chicago. Beim Sharks-Sieg überragt der Greiss-Konkurrent im Tor. Die Flyers sind eine Runde weiter.

Nashville - Der deutsche Nationalspieler Marcel Goc hat mit den Nashville Predators eine bittere Niederlage kassiert.

Auf eigenem Eis unterlagen die "Preds" den Chicago Blackhawks mit 0:3 und haben die Führung in der Best-of-Seven-Serie wieder aus der Hand gegeben.

Nach vier Partien der Playoffs steht es nun 2:2. Dagegen erarbeiteten sich die San Jose Sharks ohne den deutschen Nationaltorwart Thomas Greiss durch einen souveränen 5:0-Erfolg gegen die Colorado Avalanche einen Matchball zum Sieg in der K.o.-Runde. (DATENCENTER: Playoff-Ergebnisse)

Chicago-Goalie Matchwinner

Chicagos Goalie Antti Niemi war in der mit 17.113 Zuschauern ausverkauften Arena in Nashville der Garant für den Sieg.

Jeden, der 33 Schüsse auf sein Tor, parierte der 26-jährige Finne und hielt sein Team so auf der Siegerstraße.

Headcoach Joel Quenneville war nach der Partie zufrieden mit der Leistung seiner Blackhawks: "Durch die Bank hat heute jeder ein gutes Spiel gemacht."

Goc bleibt blass

Goc stand für Nashville rund 16 Minuten auf dem Eis, konnte sich jedoch nur durch zwei Schüsse auf Niemis Tor auszeichnen.

Im Spiel fünf wechselt das Heimrecht am Samstag zu Chicago, bevor es am Montag in der sechsten Partie in Nashville eine Entscheidung geben könnte.

Greiss auf der Bank

Thomas Greiss musste beim souveränen Sieg der San Jose Sharks über Colorado erneut die Zuschauerrolle einnehmen.

Mit dem Spiel seiner Teamkamerden kann Greiss jedoch zufrieden sein. Besonders sein Kontrahent im Tor, Jewgeni Nabokow, zeigte einmal mehr seine Klasse.

Mit 28 Paraden glänzte der 34-Jährige im Gehäuse der Sharks. In den letzten drei Partien fing Nabokow sich lediglich zwei Gegentore.

San Jose führt die Serie nun mit 3:2 an und hat am Samstag im Spiel sechs die große Chance, den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen.

Flyers eine Runde weiter

Einen Schritt Richtung Stanley Cup haben die Philadelphia Flyers gemacht. Der Underdog fegte die New Jersey Devils im fünften Spiel mit 3:0 vom Eis und steht in der nächsten Runde.

Auch bei den Ottawa Senators lebt die Hoffnung auf den Stanley Cup wieder.

In einem Marathonmatch gewann der Titelträger von 1927 4:3 nach der dritten Verlängerung gegen den amtierenden Cup-Verteidiger Pittsburgh Penguins.

Somit verkürzten die "Sens" in der best-of-seven-Serie auf 2:3.

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