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Doppeltorschütze Troy Brouwer (r.) spielt seit 2006 für die Blackhawks © getty

Im torreichsten Auftaktspiel einer Final-Serie wechselt gleich fünfmal die Führung. Ein Slowake sorgt für den Schlusspunkt.

München - Die Chicago Blackhawks sind mit einem Sieg in die Finalserie der NHL gestartet und in der Best-of-Seven-Serie gegen die Philadelphia Flyers mit 1:0 in Führung gegangen.

Das Team von Cheftrainer Joel Quenneville gewann eine nervenaufreibende Partie mit 6:5. (DATENCENTER: NHL-Finals)

Im torreichsten Auftaktspiel einer Finalserie in der NHL-Historie wechselte gleich fünfmal die Führung, ehe der Slowake Tomas Kopecky in der 49. Minute den Schlusspunkt setzte.

Die Gäste aus Philadelphia lagen dreimal in Front (1:0, 3:2, 4:3), standen am Ende aber trotzdem mit leeren Händen da.

Leino sorgt für frühe Führung

"Wenn man fünf Tore schießt, muss man das Spiel eigentlich auch gewinnen. Aber wir werden darüber sprechen und uns gut auf die nächste Aufgaben vorbereiten", sagte Flyers-Coach Peter Laviolette.

Ville Leino (6:38) brachte Philadelphia früh in Führung, doch binnen vier Minuten drehten Troy Bouwer (7:46) und Dave Bolland (11:50) zum ersten Mal die Partie.

Bis zum Ende des ersten Drittels schlugen die Flyers jedoch zurück und Scott Hartnell (16:37) und Danny Briere (19:33) brachten ihr Team wieder nach vorne.

5:5 nach 40 Minuten

Bis zum Ende des zweiten Abschnittes sorgten Patrick Sharp (21:11), Kris Versteeg (29:31) und Bouwer (35:18) für die Blackhawks sowie Blair Betts (27:20) und Arron Asham (38:49) für die Flyers für den Zwischenstand von 5:5.

"Das Spiel bot eine Menge Highlights. Mit einem 5:5 nach 40 Minuten rechnete sicher niemand", meinte Chicagos Coach Quenneville.

Blackhawks-Goalie Antti Niemi wehrte 27 Schüsse auf sein Tor ab, seine Gegenüber Michael Leighton (15 Saves) und Brian Boucher (11) kamen zusammen nur auf 26 Paraden.

Damit gewann Chicago neun der letzten zehn Playoff-Spiele.

Hartnell-Kritik am Eis

Philadelphias Hartnell beschwerte sich nach dem Spiel über die Beschaffenheit des Eises: "Das war weit unter dem Durchschnitt. Ich hoffe, dass es in Spiel 2 besser präpariert ist."

Das zweite Spiel der Serie findet in der Nacht auf Dienstag statt. Auch dann haben die Blackhawks wieder Heimrecht.

Für die Blackhawks sind es die ersten Finals seit 1992, den letzten von drei Titeln sammelten sie 1961.

Unglaubliches Comeback

Die Flyers warteten seit 1997 auf ein Endspiel und feierten zuletzt 1975 die Meisterschaft.

Dass Philadelphia mit einem Rückstand umgehen kann, bewies die Mannschaft von Laviolette in der K.o.-Runde bereits gegen die Boston Bruins. Einen 0:3-Rückstand drehten die Flyers noch in einen Sieg.

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