vergrößernverkleinern
Die Chicago Blackhawks gewannen den Stanley Cup 1934, 1938 und 1961 © getty

Chicago gewinnt im NHL-Finale das fünfte Spiel gegen Philadelphia. Zum Stanley Cup fehlt den Blackhawks nur noch ein Sieg.

Chicago - Die Chicago Blackhawks stehen kurz vor ihrem insgesamt vierten Stanley-Cup-Triumph in der NHL und dem ersten seit 49 Jahren.

Im fünften Spiel der Finalserie feierten die Blackhawks einen 7:4-Heimsieg gegen die Philadelphia Flyers. Damit ging das Team von Trainer Joel Quenneville in der Best-of-seven-Serie mit 3:2 in Führung und kann in der Nacht zum Donnerstag mit einem Sieg in Philadelphia alles klarmachen. Ein mögliches siebtes Duell würde am Freitag in Chicago stattfinden (DATENCENTER: Die NHL-Finals).

Quenneville hatte seine Sturmreihen nach den beiden Niederlagen in "Philly" umgestellt. Mit Erfolg: Die Blackhawks legten los wie die Feuerwehr und sahen bereits nach dem ersten Drittel vor 22.305 Zuschauern bei einer 3:0-Führung wie der sichere Sieger aus.

"Das ist das Tempo, das ich mir vorgestellt habe", sagte der Coach.

Byfuglien macht alles klar

Die Flyers steckten jedoch zu keiner Zeit auf und konnten sich immer wieder herankämpfen. Zweieinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit konnte Philadelphia durch Simon Gagne noch einmal auf 4:6 verkürzen und warf erneut alles nach vorne.

Dies nutzten die Gastgeber eiskalt aus. Nachdem die Flyers ihren Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen hatten, markierte Dustin Byfuglien mit einem Empty-Net-Goal seinen zweiten Treffer der Partie und sorgte für die endgültige Entscheidung.

"Jeder weiß, was er zu tun hat"

"Wir haben unseren Heimvorteil genutzt, aber wir wissen, wie gut sie zu Hause spielen", sagte Chicagos Center John Madden, "jetzt haben wir zwei Tage Pause und können uns darauf konzentrieren, was wir am Mittwoch zu tun haben. Und ich glaube, jeder weiß, was er zu tun hat."

Die Flyers haben unterdessen die Hoffnung auf ihren dritten Titel nach 1974 und 1975 längst noch nicht aufgegeben.

"Ich habe eines gelernt über Playoffs: das ein Spiel nur ein Spiel ist. Es ist nur eine Seite der Geschichte, heute war es ihre Seite", sagte Flyers-Coach Peter Laviolette.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel