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Kanadier Toews (l.) und Amerikaner Kane (r.) standen sich Olympia-Finale gegenüber © getty

Chicago setzt sich im sechsten Finalspiel gegen Philly durch und holt den Stanley Cup. Der Videobeweis sorgt für die Entscheidung.

Philadelphia - Die Chicago Blackhawks haben nach 49 Jahren wieder den Stanley Cup gewonnen (49 Jahre Durststrecke vor dem Ende).

Im sechsten Finalspiel feierten die Mannschaft von Trainer Joel Quenneville bei den Philadelphia Flyers einer 4:3-Sieg nach Verlängerung und entschieden damit die Serie mit 4:2 für sich.

Für Chicago war es nach 1934, 1938 und 1961 der vierte Titelgewinn der Klubgeschichte (DATENCENTER: Die NHL-Finals).

Kane trifft in der Overtime

Held des Abends war Patrick Kane, der nach 4:06 Minuten der Overtime den entscheidenden Treffer markierte.

Kurios war allerdings, dass die rote Lampe, die normalerweise einen Treffer anzeigt, nicht aufleuchten wollte. Somit musste das Team aus Chicago auf den Videobeweis warten um sich endgültig als Sieger zu fühlen. "Ich wusste sofort, dass der Puck drin war", meinte der Torschütze.

Toews als MVP geehrt

In der regulären Spielzeit hatte Scott Hartnell erst 239 Sekunden vor Schluss die Flyers durch seinen Ausgleichstreffer zum 3:3 zurück ins Spiel gebracht.

Zuvor hatten Dustin Byfuglien (17.), Patrick Sharp (30.) sowie Andrew Ladd (38.) für Chicago und Scott Hartnell (20.) und Danny Briere (28.) für Philadelphia getroffen.

So durfte nach dem Spiel Kapitän Jonathan Toews, der zugleich als Most Valuable Player in den Play-offs ausgezeichnet wurde, den Stanley Cup vor der Rekordkulisse von 20.327 Fans im Wachovia Center entgegennehmen und den Fans präsentieren.

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