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Francois Beauchemin (l.) spielt seit 2006 für die Anaheim Ducks © getty

Im Topspiel Detroit gegen Anaheim besiegt der Ex-Champion den Nachfolger. Minnesota kassiert die erste reguläre Schlappe.

Von Thorsten Deppe

München - Der Champion Detroit Red Wings hat bei seinem Vorgänger Anaheim Ducks seine dritte Saisonniederlage kassiert.

Der elfmalige Stanley-Cup-Sieger verlor beim Meister von 2007 mit 4:5 nach Verlängerung, bleibt aber Tabellenführer der Central Division.

Die "Enten" dagegen müssen sich in der Pacific Division weiter mit Rang zwei hinter den San Jose Sharks begnügen.

Die beiden Top-Teams boten ein bis zum Schluss packendes Duell, das Francois Beauchemin nach 99 Sekunden der Overtime entschied.

Aus der Luft beförderte der Canadier den Puck ins Tor. "Ich habe nur versucht ihn reinzuhauen. Du wartest nicht, bis der Puck tiefer als die Latte fällt. Du schlägst nur drauf und hoffst, dass es gut geht."

Getzlaf mit "Career-High"

Besonders zwei Ducks-Spieler legten den Grundstein für Anaheims sechsten Saisonsieg.

Teemu Selanne erzielte mit gleich drei Toren seinen 21. Hattrick und profitierte, wie alle "Enten", von Ryan Getzlafs neuem "Career-High" von fünf Assists.

Ungewöhnlicher Penalty

New Jersey verlor derweil in eigener Halle gegen die Toronto Maple Leafs. Niklas Hagman überwand dabei Devils-Goalie Martin Brodeur mit einem ungewöhnlichen Rückhandtor zum entscheidenden 6:5 im Penaltyschießen.

"Ich habe beschlossen, etwas Neues zu probieren und fühlte mich ziemlich sicher dabei", sagte Hagman.

Rückstand gedreht

Die Maple Leafs lagen nach 13 Saves von Brodeur im ersten Drittel bereits 0:2 zurück, erzielten aber in den beiden folgenden Abschnitten je ein Tor mehr und erzwangen so Overtime und Penaltyschießen. Hagmans entscheidender Penalty sicherte Toronto den vierten Erfolg in der laufenden Saison.

New Jersey rangiert weiterhin auf Platz zwei der Atlantic Division.

Erste reguläre Niederlage für Minnesota

Minnesota kassierte mit 2:4 gegen Dallas die erste Niederlage in der regulären Spielzeit. Dallas hatte beim Heimerfolg über die Wild kein Mitleid und ging bereits nach zwei Spielabschnitten mit 4:1 in Führung.

Andrew Brunette erzielte im letzten Drittel lediglich noch den zweiten Treffer für Minnesota.

"Die schenken dir nichts"

"Wir hatten schon bessere Abende. Wir haben ihnen gleich am Anfang zwei Geschenke gemacht und sie sind ein gutes Team, die schenken dir nichts", sagte Minnesota-Coach Jacques Lemaire.

Auch im neunten Spiel in Folge konnten die Wild nicht bei den Stars gewinnen, bleiben aber trotzdem Erster in der Northwest Division. Dallas festigt mit dem vierten Sieg den dritten Platz in der Pacific Division.

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