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Martin Brodeur spielt seit 1992 für die New Jersey Devils © getty

Martin Brodeur fällt lange aus und droht einen Goalie-Rekord zu verpassen. Sharks-Stürmer Glowe erzielt einen ungewöhnlichen Hattrick.

Von Stefan Picht und Thorsten Deppe

München - Schwerer Schlag für die New Jersey Devils: Goalie Martin Brodeur fällt wegen einer Bizepsverletzung am linken Ellbogen für drei bis vier Monate aus. Der 36-Jährige wird sich bereits am Donnerstag einer Operation unterziehen.

"Es ist eine unglückliche Situation für mich und das Team, aber so ist es halt. Dagegen kann ich nicht viel tun", sagte Brodeur.

Damit muss der Goalie vorerst um den Eintrag in die NHL-Geschichtsbücher zittern. Dem Olympiasieger fehlen nur noch sieben Siege, um den Rekord von Patrick Roy mit 551 Erfolgen zu übertreffen.

Den Rekord fest im Visier

Die Bestmarke spornt den Kanadier weiter an. "Hoffentlich komme ich gesund zurück und mache genug Spiele, um noch diese Saison Roys Rekord zu brechen. Im Moment ist daran aber noch nicht zu denken."

Die New Jersey Devils liegen derzeit in der Atlantic Division auf Rang zwei.

Clowe mit "Gordie-Howe-Hattrick"

Die San Jose Sharks haben ihre Spitzenposition im Westen ausgebaut. Die Kalifornier besiegten die Minnesota Wild mit 3:1 und blieben damit im siebten Heimspiel der Saison ungeschlagen. Keeper Jewgeni Nabokow glänzte dabei mit 23 Saves.

"Wir haben im zweiten Drittel ein paar Fehler gemacht, aber Nabby hat uns rausgehauen. Im letzten Drittel konnten wir uns rehabilitieren", stellte Right Wing Mike Grier fest.

Eine ungewöhnlichen "Hattrick" feierte Ryane Clowe. Mit einem Tor, einem Assist und einer Rauferei erzielte der Left Wing den sogenannten Goardie-Howe-Hattrick. NHL-Legende Howe hatte diese Art des Triples berühmt gemacht.

"Es war ein harter Arbeitstag für mich", bilanzierte Clowe.

Seidenberg trifft

Beim 5:4-Sieg nach Verlängerung von Carolina in Toronto steuerte Dennis Seidenberg den Treffer zum 2:0 bei.

Der Erfolg kam auch für die Hurricanes etwas überraschend: "Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt ziemlich ausgeglichen. Kein Team hat dominiert, aber wir haben den entscheidenden Moment genutzt und den Sieg unter Dach und Fach gebracht", sagte Carolina-Coach Peter Laviolette.

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