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Der ehemalige Krefelder Christian Ehrhoff spielte seit 2003 in der NHL © getty

Für die deutschen NHL-Cracks setzte es Niederlagen: Ehrhoff verliert mit Vancouver in Montreal, Holzer mit Toronto in Tampa Bay.

München - Sowohl Christian Ehrhoff als auch Korbinian Holzer mussten sich mit ihren Teams in der NHL geschlagen geben.

Ehrhoff verlor mit den Vancouver Canucks nach sechs Siegen in Serie 0:2 bei Rekordmeister Montreal Canadiens.(DATENCENTER: Der NHL-Spielplan)

In Montreal war Carey Price einfach nicht zu überwinden. Der Torhüter wehrte insgesamt 35 Schüsse ab, darunter gleich neun des deutschen Nationalspielers Ehrhoff.

"Ich wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen und meine Mitspieler haben mich sehr gut unterstützt. Sie haben alles abgeräumt, was ich nicht festhalten konnte", jubelte Price.

Powerplay ist der Knackpunkt

Auf der Gegenseite bescherten Andrej Markow und Roman Hamrlik den Canadiens den neunten Saisonsieg und die Führung in der Northeast Division.

Daniel Sedin von den Canucks ärgerte sich: "Das Powerplay war wie schon in den vergangenen Spielen von uns der Knackpunkt. Wir haben heute keinen guten Job gemacht."

Ehrhoff stand 27:16 Minuten auf dem Eis und damit länger als jeder andere Feldspieler.

Strafzeit für Holzer

Wie das Ehrhoff-Team blieben auch Holzer und die Toronto Maple Leafs beim 0:4 bei Tampa Bay Lightning ohne Treffer. Die Maple Leafs liegen nach der deutlichen Niederlage in der Northeast Division auf Rang vier. 296146(DIASHOW: Deutsche Spieler in der NHL)

Der ehemalige DEG-Verteidiger Holzer, der vor drei Tagen seine NHL-Premiere gefeiert hatte, stand gut 13 Minuten auf dem Eis und kassierte dabei gleich seine erste Strafzeit.

Steven Stamkos (2), Nate Thompson und Dominic Moore trafen für Tampa Bay. Schon nach dem ersten Drittel hatte es 3:0 für Tampa Bay gestanden.

Toronto-Goalie Jean-Sebastien Giguere kritisierte: "Wir waren zu Beginn gar nicht richtig im Spiel. Man hat nicht gesehen, dass wir wettbewerbsfähig waren."

Stamkos mit 13 Toren in 14 Spielen

Vor allem das Powerplay war eine Schwäche der Gäste. Fünfmal spielten sie in Überzahl. Für 48 Sekunden waren die Maple Leafs zu Beginn des Spiels sogar zwei Spieler mehr, doch sie konnten keine Schussposition herausspielen.

Daher sagte Coach Ron Wilson: "In dieser Liga musst du in Führung gehen. Wir haben eine gute Möglichkeit verpasst."

Bei Doppeltorschütze Stamkos lief es hingegen einwandfrei: "Im Moment funktioniert es einfach. Es ist toll, dem Team helfen zu können." Für den 20-Jährigen waren es die Tore Nummer 12 und 13 im 14. Saisonspiel.

Oilers gehen in Carolina unter

Das Top-Team der Eastern Conference bleiben die Washington Capitals. Die Mannschaft um Superstar Alexander Owetschkin setzte sich 5:3 bei den New York Rangers durch. Brooks Laich traf doppelt.

Die Edmonton Oilers kassierten bei den Carolina Hurricanes eine 1:7-Klatsche. Nach etwas mehr als sieben Minuten stand es bereits 4:0 für die Gastgeber. Joe Corvo war zweimal erfolgreich.

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