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Kevin Weekes kam 2007 von den New York Rangers nach New Jersey © getty

Die New Jersey Devils trotzen beim Sieg über Tampa Bay dem Ausfall ihres Star-Goalies. Olaf Kölzig sitzt wieder nur auf der Bank.

Von Felix Götz

München - Die New Jersey Devils haben dem Ausfall ihres Star-Goalies Martin Brodeur (Bizepsverletzung) getrotzt.

Beim 4:3-Heimsieg gegen die Tampa Bay Lightning schaffte es Ersatztorhüter Kevin Weekes zwar nicht Brodeur vergessen zu machen, aber der 33-jährige Kanadier bot eine insgesamt solide Leistung und rettete letztlich sogar den Sieg im Shootout.

"Der wahrscheinlich beste Goalie der Welt ist momentan nicht hier. Wir vermissen ihn, aber wir sind stark genug. Und daran müssen wir weiter glauben", sagte Sportsmann Weekes fast ehrfürchtig.

Jokinen trifft doppelt

Jussi Jokinen sorgte mit seinem Treffer für die 1:0-Führung für Tampa Bay nach dem ersten Drittel. David Clarkson und Patrik Elias (Powerplay) wendeten im zweiten Durchgang die Partie.

Mit einer 2:1-Führung gingen die Devils ins letzte Drittel. Der bärenstarke Jokinen glich zunächst aus, ehe Jay Pandolfo zum 3:2 für New Jersey traf.

3:20 Minuten vor dem Ende erzielte Martin St. Louis das 3:3. In der Verlängerung ließen beide Teams gute Möglichkeiten aus.

Weekes wird zum Matchwinner

Die Folge: Es ging ins Shootout. Dort parierte Brodeur-Ersatz Weekes gegen Jokinen und Vaclav Prospal und wurde somit zum Matchwinner.

Für New Jersey verwandelten Jamie Langenbrunner und Patrik Elias. "Wir hatten gute Möglichkeiten um zwei Punkte zu holen. Das haben wir aber nicht getan. Darüber bin ich unglücklich", sagte der enttäuschte Lightning-Coach Barry Melrose.

Bei Tampa Bay stand erneut nicht Olaf Kölzig zwischen den Pfosten. Der Deutsche musste wie schon zuletzt Mike Smith den Vortritt lassen.

St. Louis ? Anaheim

Die Anaheim Ducks setzten auch beim 5:2-Sieg gegen die St. Louis Blues ihren Höhenflug fort.

Ryan Getzlaf mit einem Doppelpack und Goalie Jonas Hiller (31 Saves) wurden für die Ducks zu den Schlüsselspielern.

Damit ist Anaheim mit 49 Treffern das beste Offensiv-Team der NHL.

Columbus ? Edmonton

In einem nervenaufreibenden letzten Drittel rangen die Columbus Blue Jackets die Edmonton Oilers mit 5:4 nieder.

Die Oilers führten im letzten Durchgang bereits mit 4:2. R.J. Umberger und Fredrik Modin erzielten innerhalb von nur 50 Sekunden zwei Tore - es stand plötzlich 4:4.

Und es kam für Edmonton noch schlimmer: 1:09 Minuten vor dem Ende sorgte Manny Malhotra mit seinem Treffer zum 5:4 für den Endstand.

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