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Marco Sturm spielt seit 2005 in der NHL für die Boston Bruins © getty

Die Sharks sind das Maß der Dinge, die Bruins im Aufwind - dank Assists der zwei Deutschen. Ein dritter darf wieder nur zusehen.

Von Felix Götz

München ? Für Marco Sturm von den Boston Bruins und Christian Ehrhoff von den San Jose Sharks war es ein rundum gelungener Tag.

Beim 5:2-Heimsieg der Bruins gegen die Toronto Maple Leafs glänzte der 30-jährige Sturm gleich mit zwei Assists.

Dennis Wideman und Blake Wheeler brachten die Bruins mit ihren Toren bereits zu Beginn der Partie auf die Siegerstraße.

Im zweiten Drittel legte Sturm für Rookie Wheeler auf, und der verwandelte eiskalt zum vorentscheidenden 3:0.

Wheeler trifft dreifach

Dem Anschlusstreffer von Alexander Steen folgte im dritten Durchgang der Treffer durch Zdeno Chara zum 4:1.

Nachdem Michail Hrabouski für Toronto erneut verkürzte, bediente Sturm wieder den überragenden Wheeler, der für den 5:2-Endstand sorgte.

Für Boston war es der fünfte Sieg im sechsten Spiel. Dementsprechend zufrieden war Trainer Claude Julien vor allem mit seinem dreifachen Torschützen Wheeler: "Immer wenn er auf dem Eis steht, hat man das Gefühl, dass etwas passieren könnte. Es war ein toller Abend für ihn. Er ist ein cleverer Spieler."

San Jose ? St. Louis

San Jose schlug mit Christian Ehrhoff die St. Louis Blues in eigener Halle mit 5:4 nach Shootout und bleibt weiter das Maß aller Dinge in der NHL.

Dabei sah es für die Sharks, die bereits nach gut sechs Minuten mit 0:2 zurücklagen, zunächst gar nicht gut aus. Joe Thornton gelang noch im ersten Drittel der wichtige Anschlusstreffer. Dann folgte der große Auftritt von Ehrhoff, der insgesamt 21 Minuten Eiszeit erhielt.

Der 26-Jährige legte in Überzahl für Rob Blake auf, der ließ Keeper Jewgeni Nabokow keine Chance und glich zum 2:2 aus.

Matchwinner Clowe

Im letzten Durchgang ging es noch einmal heiß her. Die Führungstreffer durch Andy McDonald und David Backes für St. Louis glich jeweils Ryane Clowe aus.

Clowe traf schließlich auch im Shootout und wurde für die Sharks zum Matchwinner.

Head Coach Todd McLellan war trotz des Sieges nicht ganz zufrieden: "Der Puck ist bei uns oft unkontrolliert über das Eis gehüpft. Er war mehr wie ein Basketball. So wurde es heute sehr schwer."

NY Rangers ? Tampa Bay

Bittere Pille für Olaf Kölzig: Der deutsche Goalie kam bei der 2:5-Pleite von Tampa Bay gegen die Rangers erneut nicht zum Einsatz.

Für ihn stand wieder Mike Smith im Kasten der Lightning, der auf 35 Saves kam.

Überragender Spieler bei New York war Chris Drury, der drei Treffer erzielte.

Ottawa ? Philadelphia

Besser lief es für Christoph Schubert und die Ottawa Senators, die mit 4:1 gegen die Philadelphia Flyers siegten.

Der 26-jährige Münchner stand dabei immerhin 20 Minuten auf dem Eis.

Weitere Ergebnisse aus der NHL:

Edmonton ? Pittsburgh 4:5Carolina ? Washington 2:3NY Islanders ? Atlanta 3:4Minnesota ? Colorado 3:1Nashville ? Calgary 6:7Phoenix ? Vancouver 0:1Florida ? Los Angeles 2:3

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