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Sharks-Schlussmann Boucher (l.) kann das Tor von Olli Jokinen (r.) nicht verhindern © getty

Nach sieben Siegen in Serie, kassieren die San Jose Sharks eine bittere Pleite in Phoenix. Die Coyotes drehen einen 0:2-Rückstand.

Von Kristof Reitemeyer

München - Sieben Spiele lang haben die San Jose Sharks die ganze NHL dominiert. In Phoenix hat es die Kalifornier nun mal wieder erwischt.

Mit 2:4 mussten sich die Sharks in der Jobing.com-Arena in Arizona geschlagen geben und kassierten damit ihre insgesamt dritte Saisonniederlage.

Bereits nach vier Spielminuten konnte San Jose ein Powerplay nutzen und ging durch Dan Boyle in Führung.

Mitte des ersten Spielabschnitts erhöhte Ryane Clowe nach Assist vom Deutschen Christian Ehrhoff sogar auf 2:0. Alles schien auf den achten Sieg in Folge für die Sharks hinauszulaufen, die bis dato die Partie voll im Griff hatten.

Coyotes drehen Partie

Doch nur zwei Minuten später kamen die Phoenix Coyotes völlig überraschend zum Anschlusstreffer durch Viktor Tikhonov.

Nur 30 Sekunden später gelang Olli Jokinen sogar der 2:2-Ausgleichstreffer, bei dem er Sharks-Goalie Brian Boucher ganz alt aussehen ließ.

"Wir haben nachgelassen, nachdem wir mit zwei Toren vorne lagen", erklärte Boucher nach der Partie. "Wir wurden unaufmerksam und haben letztendlich dafür bezahlt."

Jokinen bester Mann

Mit zwei weiteren Treffern besiegelten die "Kojoten" aus Arizona schließlich die 2:4-Schlappe für den Tabellenführer der Pacific Division. Peter Mueller brachte die Gastgeber im zweiten Spielabschnitt in Führung.

15 Sekunden vor dem Ende machte dann Olli Jokinen, der neben Torwart Ilya Bryzgalov mit zwei Toren und einem Assist bester Mann auf dem Eis war, alles klar.

"Dieser Sieg zeigt den Charakter unserer Mannschaft", kommentierte Phoenix-Center Mueller den Kraftakt vor heimischen Publikum. "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und das haben wir dann auch geschafft."

Carolina unterliegt Atlanta

Auch Dennis Seidenberg konnte mit seinen Carolina Hurricanes keine Punkte einfahren. Nach der 2:5-Heimpleite gegen die Atlanta Thrashers führen sie zwar noch die Southeast Division an, haben aber zwei Spiele mehr auf dem Konto als Verfolger Washington.

Thrashers-Keeper Johan Hedberg machte ein großartiges Spiel, in dem er 35 von 37 Schüssen parierte.

Chicago trumpht auf

Während die Chicago Blackhawks einen 6:1-Kantersieg über die Calgary Flames feierten, erkämpften sich die Florida Panthers einen 3:1-Erfolg in Anaheim. Im fünften Spiel des Abends unterlagen die New Jersey Devils zu Hause gegen die Edmonton Oilers mit 1:2.

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