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Die San Jose Sharks sicherten sich bisher dreimal den Titel der Pacific Division © getty

Nach zwei Pleiten finden die Sharks in die Erfolgsspur zurück. Marco Sturm wird nach dem Erfolg der Bruins ausgezeichnet.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Die San Jose Sharks trumpfen in der Western Conference weiter groß auf.

Auch die beiden deutschen Cracks kamen beim überzeugenden 6:1-Erfolg gegen die Calgary Flames zum Einsatz. Marcel Goc war 15 Minuten auf dem Eis und besonders Christian Ehrhoff hatte in seinen 19 Minuten Einsatzzeit mit drei Assists maßgeblichen Anteil am 14. Saisonsieg der Sharks.

Nach zuletzt zwei knappen Niederlagen in Folge zeigten die Sharks den Gästen gleich im ersten Drittel deutlich die Grenzen auf und gingen mit 4:0 in Front. Auch in der Folgezeit kontrollierten die Kalifornier, bei denen Joe Pavelski und Milan Michalek doppelt trafen, die Partie.

San Jose gut, Calgary schlecht

In Folge solcher Dominanz fand auch auch Flames-Kapitän Jarome Inginla deutliche Worte: "Sie spielen zu Hause großartig. Wir haben darüber geredet, aber als wir aus der Kabine kamen haben wir im ersten Drittel überhaupt nicht dagegengehalten. Sie waren gut, wir waren schlecht."

Zehn Minuten vor der Schlusssirene erzielte Michael Cammalleri dann wenigstens den Ehrentreffer für die Gäste. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits 0:6 aus sicht der Flames.

Erfolgreiche Schlussoffensive

Olaf Kölzig musste mit Tampa Bay eine bittere Niederlage hinnehmen. Im Heimspiel gegen Detroit lagen die Lightnings bis zum letzten Drittel mit 2:1 vorne, doch in diesem drehten die Red Wings auf und erzielten in zehn Minuten gleich drei Tore. Matt Pettingers Anschlusstreffer kam zu spät.

Auch 35 Saves von "Olie the Goalie" reichten nicht zum Punktgewinn, letztendlich ging das Spiel mit 3:4 verloren.

Sturm ist "Man of the Match"

Wesentlich erfreulicher gestaltete sich der Abend für Marco Sturm. Mit seinen Saisontoren fünf und sechs schoss der "Man of the Match" die Boston Bruins endgültig auf die Siegerstraße. Seine Treffer zum 3:0, bzw. 4:0 bedeuteten die Vorentscheidung gegen die chancenlosen Montreal Canadians.

"Es ist großartig zu sehen, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen, aber es ist immer noch ein weiter Weg für uns", so der Dingolfinger nach dem klaren 6:1-Heimsieg.

Dabei hatte der Erfolg echten Seltenheitswert: Die vorherigen zwölf Spiele gegen den Angstgegner aus Kanada verlor Boston allesamt.

Senators verlieren

Auch Christoph Schuberts Senators hatten ein Heimspiel. Und es ließ sich gut an im "Scotiabank Place", Ottawa ging nach weniger als zwei Minuten durch Filip Kuba in Führung.

Doch danach hatten sie den Gästen aus New York nicht mehr viel entgegenzusetzen: Kyle Okposo konnte wenig später egalisieren, Trent Hunter und Bill Guerin sorgten dann für den 3:1-Endstand zu Gunsten der Islanders.

Die weiteren Ergebnisse

Pittsburgh - Philadelphia 5:4Minnesota - Phoenix 4:0Dallas - Los Angeles 2:3Edmonton - Toronto 2:5

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