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Andrew MacDonald spielt seit 2009 für die New York Islanders © getty

Die NHL verhängt nach der Prügel-Orgie zwischen New York und Pittsburgh Sperren. Nicht der einzige Rückschlag für die Penguins.

München/New York - Die NHL hat nach der "Wild-West-Partie" in New York drakonische Strafen verhängt. 349435(DIASHOW: Prügel-Irrsinn Reloaded)

Nach dem Schlagabtausch mit 346 Strafminuten und 21 Spielausschlüssen zwischen den New York Islanders und den Pittsburgh Penguins (9:3) wurden gleich drei Spieler vorerst aus dem Verkehr gezogen.

Die Liga greift vor allem gegen Kopftreffer immer härter durch, da sich in dieser Saison die Gehirnerschütterungen häufen.

Penguins-Stürmer Eric Godard wurde für zehn Partien gesperrt, die Islanders-Profis Trevor Gillies und Matt Martin müssen neun bzw. vier Spiele zuschauen. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr im TV die SPORT1 News)

Geldstrafe für Islanders

Zudem verhängte die Liga Geldstrafen gegen das Trio und Gastgeber New York Islanders.

Godard, der von der Bank aufs Eis gestürmt war, um seinem Goalie Brent Johnson in einer Auseinandersetzung zu Hilfe zu eilen, verliert gut 40.000 Dollar seines Gehalts. (DATENCENTER: Der NHL-Spielplan)

New Yorks Gillies muss für einen Kopftreffer und weitere Schläge gegen Pittsburgs Eric Tangradi auf mehr als 24.000 Dollar Gehalt verzichten.

Sein Mannschaftskollege Martin muss als Wiederholungstäter fast 42.000 Dollar Strafe zahlen. Die Islanders verdonnerte die Liga zu einer Geldbuße in Höhe von 100.000 Dollar.

Penguins in Unfall verwickelt

Für die Penguins, die am Sonntag ihren Aufenthalt im Big Apple mit dem Gastspiel bei den New York Rangers fortsetzten, gab es am Samstag einen weiteren Rückschlag.

Auf dem Weg zum Training im Central Park kollidierte der Teambus des dreimaligen Stanley-Cup-Siegers am Columbus Circle mit einem Auto.

Die Spieler setzten die Fahrt mit ihrer kompletten Ausrüstung anschließend mit insgesamt 18 Taxis fort.

"Ich glaube, der am Unfall beteiligte Gentleman ist ein Stück zurückgewichen, als er gesehen hat, dass ein komplettes Eishockey-Team aus dem Bus stiegen. Vielleicht wusste er vom Spiel gestern Nacht", nahm es Pittsburgs Coach Dan Bylsma mit Humor.

Canucks weiter Spitze

Derweil festigte Nationalspieler Christian Ehrhoff mit den Vancouver Canucks durch einen 4:2-Erfolg über die Calgary Flames die Tabellenführung in der Western Conference.

Ehrhoff bereitete im kanadischen Duell das wegweisende 3:2 durch Samuelsson vor.

Mit 81 Zählern ist Vancouver punktbestes Team der NHL.

Ebenfalls siegreich waren die Nashville Predators mit Alexander Sulzer.

Das Team aus Tennessee, bei dem der deutsche Verteidiger 14:17 Minuten auf dem Eis stand, gewann sein Heimspiel gegen die Colorado Avalanche 5:3.

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