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Christoph Schubert spielt seit drei Jahren für die Ottawa Senators © getty

Schock für Christoph Schubert von den Ottawa Senators. Bei der Pleite seiner Mannschaft steht der Deutsche nicht auf dem Eis.

Von Felix Götz

München - Für Christoph Schubert war das Spiel seiner Ottawa Senators in doppelter Hinsicht enttäuschend.

Ottawa verlor zu Hause das kanadische Derby gegen die Montreal Canadiens nach Shootout mit 2:3. Der Deutsche flog dabei wegen zuletzt nicht ausreichender Leistungen aus dem Kader.

Da Schubert in der Verteidigung zuletzt kaum Eiszeit bekam, soll er in Zukunft laut General Manager Bryan Murray seine Chance vermehrt in der Offensive suchen.

Goalie Carey Price und Alex Tanguay avancierten auf Seiten von Montreal zu den Matchwinnern. Price hielt drei Penalties und Tanguay sorgte mit seinem Treffer durch die Beine von Ottawa-Keeper Alex Auld für die Entscheidung.

Sechs Spiele ohne Sieg

"Das war richtig gut gemacht. Ich konnte nicht erkennen was er vor hatte. Ich dachte, er würde es oben versuchen", zollte der 27-jährige Auld dem Schützen Respekt.

Damit sind die Senators seit sechs Spielen ohne Sieg. (Datencenter: Ergebnisse) "Wenn wir so weiter machen wie gegen Montreal, dann werden wir bald in die Erfolgsspur zurückkehren", wollte Jarkko Ruutu nichts von einer Krise wissen.

Zumal es für Ottawa, die auf die verletzten Mike Fisher und Chris Neil verzichten mussten, gut losging. Bereits nach vier Minuten brachte Dany Heatley die Gastgeber in Führung.

Markov gleicht aus

Saku Koivu glich für Montreal aus. Nach einem torlosen zweiten Durchgang brachte Nick Foligno die Senators in Überzahl erneut in Führung.

Aber viereinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sorgte Andrei Markov nach Vorlage von Robert Lang für das 2:2.

"Es war ein enorm wichtiger Sieg für uns. Beide Teams wussten von Beginn an, dass es ein ganz hartes Spiel werden würde", war Canadiens-Coach Guy Carbonneau hoch zufrieden. (Datencenter: Teamseiten)

Minnesota ? Vancouver

Im Kampf um den Spitzenplatz in der Northwest Division haben die Vancouver Canucks mit einem 3:2-Sieg bei Minnesota Wild ein Ausrufezeichen gesetzt.

Nach einem ereignislosen ersten Drittel ging es im zweiten Durchgang ordentlich zur Sache. Innerhalb von neun Minuten fielen vier Tore.

Der überragende Mikko Koivu, Bruder von Montreals Saku Koivu, brachte Minnesota mit seinen beiden Treffern jeweils in Führung. Steve Bernier und Pavol Demitra glichen allerdings jeweils postwendend aus.

Sedin trifft

Acht Minuten vor Spielende sorgte Daniel Sedin nach Vorlage von Demitra mit seinem Tor zum 3:2 für die Entscheidung.

Vancouver hat damit sechs der vergangenen acht Partien für sich entschieden.

"Wenn man sieht, wie sie das dritte Tor herausgespielt haben, dann muss man sagen, dass diese Spieler großartige Fähigkeiten haben", schwärmte Trainer Alain Vigneault.

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