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Christian Ehrhoff erzielte in 500 Spielen für San Jose und Vancouver 226 Scorerpunkte © getty

Nach gescheiterten Verhandlungen schicken die New Yorker den Verteidiger weiter. Es ist Ehrhoffs dritter Klub in 24 Stunden.

München/Buffalo - Christian Ehrhoffs Weg durch die NHL vor Beginn der Free-Agent-Phase am 1. Juli geht weiter.

Das Verhandlungsrecht am deutschen Nationalspieler hat innerhalb von 24 Stunden den dritten Besitzer gefunden.

Die New York Islanders tradeten den deutschen Nationalspieler nach gescheiterten Verhandlungen zum Jochen-Hecht-Klub Buffalo Sabres für ein Viertrunden-Draftrecht 2012.

Die Islanders hatten ihrerseits Vancouvers Rechte, mit Ehrhoff als einziges Team vorzeitig zu verhandeln, für ein Viertrunden-Pick tags zuvor eingetauscht (Bericht).

Zu hohe Gehaltsvorstellungen

Laut Islanders-General-Manager Garth Snow sollen ein Vertragsabschluss an den Gehaltsvorstellungen Ehrhoffs gelegen haben, die sich "weit nördlich" von 23 Millionen Dollar über fünf Jahre befanden.

Einen solchen Kontrakt hatte Ehrhoffs ehemaliger Teamkollege Kevin Bieksa bei seinem Ex-Klub Vancouver erhalten. Ehrhoff hatte in der vergangenen Saison mit 50 Punkten in 79 Spielen eine persönliche Bestmarke aufgestellt, Bieksa kam in 66 Spielen auf 22 Scorerpunkte.

"Ich möchte keine genauen Zahlen bekanntgeben, aber es war in unseren Augen ein sehr gutes Angebot, um Christian an uns zu binden", sagte Snow.

Buffalo mit Exklusiv-Recht

In der abgelaufenen Spielzeit war Ehrhoff mit 3,4 Millionen Dollar bei den Canucks entlohnt worden.

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Die Sabres haben nun bis zum 1. Juli Zeit, exklusiv mit Ehrhoff einen Kontrakt auszuhandeln.

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