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Tom Cavanagh (r.) wurde 2001 von den Sharks gedraftet © getty

San Jose erleidet in Columbus eine unnötige Pleite. Auch Jochen Hecht wird mit Buffalo gegen die Devils nicht glücklich.

Columbus - Der Siegeszug des derzeit besten Teams der Liga wurde jäh unterbrochen.

In Columbus mussten sich die San Jose Sharks trotz drückender Überlegenheit mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben.

Besonders Keeper Steve Mason brachte die Kalifornier mit 47 abgewehrten Schüssen zur Verzweiflung und war der Garant für den Sieg.

"Um so eine Mannschaft zu schlagen, muss unser Torhüter der herausragende Spieler sein ? und das war er", sagte Blue Jackets-Coach Ken Hitchcock.

Ehrhoff und Goc glücklos

Christian Ehrhoff und Marcel Goc waren an der zwischenzeitlichen Führung durch Devin Setoguchi nicht beteiligt.

R.J. Umberger traf für die Blue Jackets zum Sieg.

Devils zu stark für Buffalo

Auch Jochen Hecht konnte sich nicht so richtig freuen. Der Assist zum 3:5-Endstand seiner Buffalo Sabres reichte nicht.

Zwar konnte Paul Gaustad nach der Vorlage des deutschen Centers im letzten Drittel noch einmal verkürzen, doch letztendlich blieb es bei dem Auswärtssieg für die Devils.

Die Gäste aus New Jersey traten insgesamt kompakter auf und verließen dank der Tore durch Travis Zajac, Zach Parise, Bryce Salvador, David Clarkson und Brian Rolston das Eis als Sieger.

"Wir haben zu wenig investiert", sagte Buffalos Verteidiger Jaroslav Spacek. "Wir hatten zu wenig Kraft um zurückzuchecken, deshalb haben sie erst ihre Chancen bekommen."

New York nutzt die Overtime

Ebenfalls in fremder Halle feierten die New York Rangers einen 3:2-Erfolg über die Los Angeles Kings.

Zum Matchwinner avancierte Michal Rozsival. Der Rangers-Verteidiger versenkte im zweiten Drittel einen Penalty zur 2:1-Führung, sowie den 3:2-Endstand nach 3:41 Minuten in der Nachspielzeit.

Flames verteidigen Spitze

Auch die Calgary Flames schlugen in der Overtime noch einmal zu und besiegten zu Hause die Minnesota Wild mit 3:2.

Daymond Langkow brachte die Flames nach einer torlosen halben Stunde in Führung und legte zudem den entscheidenden Treffer durch Todd Bertuzzi in der Verlängerung auf.

Minnesota verliert damit bereits das sechste Spiel in Serie, während Calgary den 18. Saisonerfolg einfährt und die Spitze der Northwest-Division verteidigt.

Vancouver bleibt dran

Härtester Verfolger der Flames bleiben die Vancouver Canucks, die sich mit einem 4:2-Sieg bei den Edmonton Oilers keine Blöße gaben.

Gleich zwei Tore und ein Assist gelangen Vancouvers Stürmer Daniel Sedin in dieser Partie. Sein langjähriger Mitspieler und älterer Bruder Henrik Sedin hatte bereits vor dem Spiel seinen großen Auftritt und gab sein Trikot feierlich an den Verein zurück.

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