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Sharks-Star Christian Ehrhoff stand 20 Minuten auf dem Eis © getty

San Jose mit Christian Ehrhoff und Marcel Goc ist nach dem Erfolg über die Rangers weiter auf Playoff-Kurs. Hecht verliert.

New York - Die mit Reisestress der vergangenen Woche und zwei Niederlagen heimgekehrten San Jose Sharks der deutschen Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff und Marcel Goc haben in der NHL in die Siegspur zurückgefunden.

Dagegen stand für die übrigen deutschen NHL-Legionäre der Spieltag unter keinem guten Stern.

Die Sharks wirkten angesichts von zuletzt rund 8000 Flugmeilen müde, setzten sich aber 3:2 gegen die New York Rangers durch und sind mit 55 Punkten bestes NHL-Team. Spitzenreiter im Osten sind die Boston Bruins (50), die wieder rund einen Monat auf Nationalstürmer Marco Sturm verzichten müssen.

Sturm mit Verletzungspech

Der Ex-Landshuter fehlte bereits beim 4:2-Heimsieg über die Carolina Hurricanes, nachdem er am Donnerstag bei seinem Comeback nach vierwöchiger Verletzungspause eine Knieblessur erlitten hatte. Zudem muss Boston um Patrice Bergeron bangen.

Der Stürmer kollidierte beim 13. Bruins-Heimsieg in Serie mit Hurricanes-Verteidiger Dennis Seidenberg und war minutenlang bewusstlos auf dem Eis liegengeblieben. Bergeron hatte in der vergangenen Saison eine schwere Gehirnerschütterung erlitten und Boston monatelang gefehlt.

Kölzig und Sulzer nicht dabei

Jochen Hecht handelte er sich beim 3:4 gegen die Montreal Canadiens eine halbe Minute vor Schluss der Verlängerung und zwölf Sekunden vor dem Siegtor der Kanadier eine Strafzeit ein.

Gar keine Eiszei" erhielt Deutschlands Ex-Nationaltorwart Olaf Kölzig beim 3:4 seiner Tampa Bay Lightning gegen die Atlanta Thrashers. Auch die Nashville Predators verzichteten beim 1:0 über die New York Islanders auf deutsche Unterstützung von Alexander Sulzer.

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