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Bostons Goalie Manny Fernandez glänzte mit 30 Saves © getty

Bostons Siegesserie hält auch gegen Pittsburgh. Hecht und die Sabres punkten ebenfalls. Tampa Bay unterliegt Washington.

Pittsburgh - Die Boston Bruins und die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL haben einen Traumstart ins Neue Jahr gefeiert.

Die Bruins setzten erneut ohne den verletzten deutschen Nationalspieler Marco Sturm ihre Rekordserie durch ein 4:2 gegen die Pittsburgh Penguins fort und sind damit das derzeit beste Team der Liga.

Der 6:4-Erfolg von Titelverteidiger Detroit Red Wings im so genannten Winter Classic bei den Chicago Blackhawks im legendären Wrigley-Field-Baseball-Stadion war vor 40.818 Zuschauern das erhoffte Freiluft-Spektakel und wichtige Werbung für die NHL.

Sabres auf Playoff-Platz

Zu den Gewinnern des Neujahrs-Tages gehörte auch Jochen Hecht mit den Buffalo Sabres durch einen 4:1-Erfolg bei den Toronto Maple Leafs und dem Sprung auf einen Play-off-Platz.

Weniger Grund zur Freude hatte der frühere Nationaltorwart Olaf Kölzig von Tampa Bay Lightning beim Wiedersehen mit seinem Ex-Team Washington Capitals. Beim 4:7 in der Hauptstadt saß der Keeper bereits zum achten Mal hintereinander auf der Bank.

Boston unterstrich 48 Stunden nach dem 5:2 in Pittsburgh auf eigenem Eis gegen die Pinguine seine Stellung als Mannschaft der Stunde.

Drei Rekorde

Zugleich stellten Sturms Kollegen drei Bestmarken auf: Die Serie von nunmehr zehn Siegen ist ein Saisonrekord und zugleich die längste Erfolgsserie der Bruins seit fast 36 Jahren.

Die bislang 62 Punkte sind die größte Ausbeute des Teams seit den 67 Zählern zum gleichen Zeitpunkt der Saison 1929/30. Bostons Vorsprung auf das bisherige NHL-Topteam San Jose Sharks beträgt allerdings nur einen Punkt.

41 Punkte für Buffalo

Für Hecht und die Sabres war der Sieg in Toronto ein wichtiger Schritt im Rennen um die Play-off-Teilnahme (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Durch den zweiten Erfolg aus den vergangenen drei Spielen belegt Buffalo mit 41 Punkten als Tabellendritter der Northeast Division im Osten momentan den achten und letzten Play-off-Rang.

Gleichauf liegen die Carolina Hurricanes mit Nationalspieler Dennis Seidenberg.

Tampa Bay ohne Chance

Praktisch keine Play-off-Chancen haben Kölzig und Tampa Bay im Osten bei schon elf Punkten Rückstand auf Buffalo und Carolina.

Das Team aus Florida ist nach der zweiten Niederlage in Serie im Osten die drittschwächste Mannschaft: Nur die New York Islanders (28 Punkte) und Lightnings Divisionsrivale Atlanta Thrashers (29) haben weniger Zähler.

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