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Andrew Peters (l.) musste für seine Attacke auf die Strafbank © getty

Jarkko Ruutus Appetit auf den Daumen von Buffalos Andrew Peters hat ein Nachspiel. Auch in anderen Sportarten wird zugebissen.

Von Jessica Pulter

München - Andrew Peters' Handschuh ist anscheinend nicht dick genug gewesen, denn Jarkko Ruutu von den Ottawa Senators biss sich trotzdem durch 52589(zu den Bildern) .

Während der 28-Jährige nun seinen rechten Daumen dick verbunden hat, wurde der Finne für die Aktion für zwei Spiele gesperrt.

Das Biss-Opfer von den Buffalo Sabres ist mit der Sperre zufrieden, auch wenn der Daumen immer noch schmerzt.

"Eine gerechte Strafe"

"Ich bin auf jeden Fall froh, dass die NHL den Vorfall bemerkt hat", erklärte Peters, der das Spiel mit den Sabres am Dienstag 4:2 gewonnen hatte.

"Mehr darf man nicht erwarten. Das ist eine gerechte Strafe."

Im Clinch Richtung Bande

Doch was war passiert? 13 Minuten waren im ersten Drittel gespielt als Peters und Ruutu aneinander gerieten.

Im Clinch skateten die beiden Richtung Bande als der Finne den Daumen des Sabres-Spieler mit dem Mund zu fassen kriegte.

Später erklärte Ruutu, es sei nur eine Abwehrreaktion gewesen, da Peters ihn mit der Hand ins Auge gefasst habe.

Pfiff gegen Peters

Peters wurde noch während des Spiels für sein Vergehen auf die Penalty-Bank gesetzt.

Ruutu wurde nun nachträglich bestraft, und wird für die beiden gesperrten Spiele auch kein Gehalt bekommen.

Nicht die erste Biss-Attacke

Der Finne reiht sich damit in eine illustre Gruppe von Sportlern ein 52589(zu den Bildern), die ihr Gebiss verbotener Weise nutzten.

Peters hofft dagegen, dass insbesondere die jungen Fans nun nicht meinen, dass solche Aktionen an der Tagesordnung sind: "Mein Daumen ist nicht das Thema, sondern der Vorfall. Es ist ungeheuerlich, dass so etwas überhaupt im Eishockey passiert."

Doch die Geschichte zeigt, dass nicht nur das Eishockey von solchen Biss-Attacken betroffen ist.

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