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Jochen Hecht (r.) wechselte 1998 erstmals in die NHL nach St. Louis © getty

Jochen Hecht und die Sabres drehen einen 0:3-Rückstand. Nach 20 Monaten darf Alexander Sulzer endlich für Nashville aufs Eis.

Von Felix Götz

München - Bis zur 34. Minute hätte kaum jemand noch einen Pfifferling auf einen Sieg der Buffalo Sabres gewettet.

Das Team von Jochen Hecht lag bei den Dallas Stars durch Treffer von Matt Niskanen, Steve Ott und Trevor Daley mit 0:3 im Rückstand.

Dann starteten die Sabres allerdings eine Aufholjagd die es in sich hatte.

"Man hat diesen unbedingten Siegeswillen bei den Jungs gesehen", freute sich Buffalo-Goalie Ryan Miller nach dem 5:4-Erfolg nach dem Shootout. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Hecht trifft zum 2:3

Paul Gaustad verkürzte zunächst auf 1:3. Mit diesem Ergebnis ging es ins letzte Drittel.

Gerade drei Minuten waren dort gespielt, ehe Hecht Stars-Keeper Marty Turco keine Chance ließ und auf 2:3 verkürzte.

Nur 48 Sekunden später stellte Brad Richards den alten Abstand für Dallas wieder her.

Zwei Treffer in 16 Sekunden

Buffalo kämpfte unbeeindruckt weiter. Innerhalb von 16 Sekunden sorgten Gaustad mit seinem zweiten Tor und Clarke MacArthur für den Ausgleich zum 4:4.

Es ging ins Shootout, in dem beide Torhüter zunächst ihren Kasten sauber hielten.

Schließlich schob Jason Pominville den Puck frech durch die Beine von Turco zum 5:4-Sieg der Sabres. (Artikel: Chicagos Sieg mit Schrecken)

Nashville ? Montreal

Endlich: 20 Monate nach seinem Wechsel von der DEL in die NHL durfte Alexander Sulzer erstmals für die Nashville Predators aufs Eis.

Zwar verlor sein Team mit 2:3 gegen die Montreal Canadiens.

Der 24-jährige Deutsche bot während seiner Eiszeit von 11:44 Minuten aber eine solide Vorstellung.

San Jose ? Calgary

Einen weniger erfolgreichen Abend erlebten Christian Ehrhoff und Marcel Goc bei der 2:3-Niederlage ihrer San Jose Sharks gegen die Calgary Flames.

Dabei verspielte San Jose zwei Mal eine Führung. Für die Entscheidung sorgte vier Minuten vor dem Ende Dion Phaneuf mit seinem Treffer zum 3:2.

Erhoff kam auf 23:35 Minuten Eiszeit, Goc durfte 13 Minuten ran.

New York Islanders ? Boston Bruins

Die Boston Bruins sind nach dem 2:1-Sieg über die Islanders das momentan beste Team der NHL.

Marc Savard und Martin St. Pierre brachten die Bruins mit 2:0 in Führung. Der Anschlusstreffer durch Bill Guerin in der letzten Spielminute kam zu spät.

Goalie Tim Thomas war beim Team des bis zum Saisonende verletzt pausierenden Marco Sturm mit 40 Saves der überragende Mann.

"Timmy war unser bester Spieler. Er hat die Stellung hervorragend gehalten", schwärmte Bruins-Coach Claude Juilen.

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