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Jakub Voraceks achter Saisontreffer entschied die Begegnung © getty

Die Ottawa Senators kassieren im Kampf um die K.o.-Runden-Plätze eine bittere Niederlage und trennen sich von ihrem Trainer

New York - Für Christoph Schubert und die Ottawa Senators wird die Luft im Kampf um die Playoff-Tickets in der NHL immer dünner.

Das Team des deutschen Nationalspielers verlor 0:1 bei den Columbus Blue Jackets und ist nun auf dem 13. Rang der Eastern Conference bereits 13 Punkte von einem der acht K.O.-Runden-Plätze entfernt.

Als Reaktion auf die Niederlage wurde am Montagabend Trainer Craig Hartsburg nur acht Monate nach seinem Amtsantritt entlassen.

Matchwinner für die Gastgeber war Torwart Steve Mason, der zum siebten Mal in 16 Saisoneinsätzen ohne Gegentreffer blieb. Mit dem 20 Jahre alten NHL-Debütanten feierten die Blue Jackets, die als einziges NHL-Team noch nie die Playoffs erreichten, elf Siege und stehen derzeit auf Rang sechs der Western Conference.

Sulzer fehlt verletzt

Während Schubert bei Ottawa zumindest 7:35 Minuten zum Einsatz kam, mussten die Nashville Predators wieder auf den Allgäuer Alexander Sulzer verzichteten. Der Verteidiger hatte sich im Spiel gegen Vancouver eine Schulterverletzung zu gezogen und war für die Partie bei den Calgary Flames nicht einsatzfähig.

Nashville zog in Kanada mit 1:3 den Kürzeren und liegt im Playoff-Rennen acht Punkte hinter der Konkurrenz.

Kölzig unterm Messer

Zehn Punkte vom Playoff-Feld im Osten sind die Tampa Bay Lightnings entfernt, die ohne den verletzten Olaf Kölzig 1:6 bei den Philadelphia Flyers verloren. Der frühere deutsche

Nationalkeeper wurde wegen eines Bizeps-Sehnenanrisses am linken Unterarm operiert.

Für den 38-Jährigen ist die Saison damit möglicherweise bereits beendet. Kölzig war wegen der Armbeschwerden nur achtmal in dieser Saison zum Einsatz gekommen, vom 11. Dezember 2008 bis 18. Januar 2009 hatte er bereits zuvor pausiert. Mit den Washington Capitals stand Kölzig 1998 im Stanley-Cupfinale.

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