vergrößernverkleinern
Michel Therrien beerbte 2005 Ed Olczyk als Coach der Penguins © getty

Krisenteam Pittsburgh ersetzt Michel Therrien mit dem Farmteam-Coach. Auch die Sharks stecken im Tief, obwohl Ehrhoff scort.

Pittsburgh - Die Pittsburgh Penguins haben am Sonntag ihren Trainer Michel Therrien entlassen.

Die Führung des Vorjahresfinalisten zog damit nach dem 2:6-Desaster bei den Toronto Maple Leafs, als die Pens vor dem Schlussdrittel noch 2:1 führten, die Konsequenzen aus insgesamt sechs Niederlagen in den vergangenen zehn Spielen.

Die Pittsburgh müssen in der Eastern Conference als derzeitiger Tabellenzehnter um die erneute Teilnahme an den Play-offs zittern. Ihr Rückstand der Pinguine auf den achten und letzten Play-off-Platz beträgt schon fünf Punkte.

Nun wieder offensiver

"Mir gefiel der Weg nicht, den das Team eingeschlagen hat", begründete General Manager Ray Shero die Entscheidung.

Als Interimscoach berief Pittsburghs Management Dan Bylsma, der bislang das Penguins-Farmteam in der American Hockey League betreute.

Bylsma kündigte prompt an, die auswärtsschwachen "Pinguine" wieder offensiver auszurichten: "Angesichts unserer Stärken sollten wir in der Lage sein, auch in fremden Hallen die Gegenspieler auf jeder Position unter Druck zu setzen."

Sharks weiter im Tief

Die San Jose Sharks, zuletzt auch von den Pens besiegt, haben unterdessen das Spitzenspiel bei den New Jersey Devils 5:6 verloren, obwohl der deutsche Nationalspieler Christian Ehrhoff seine Assists Nummer 20 und 21 verbuchte. Sein Landsmann Marcel Goc war wegen einer Verletzung außen vor.

Im Duell der Divisions-Tabellenführer mit Atlantic-Spitzenreiter New Jersey fanden die Sharks keinen Ausweg aus dem anhaltenden Formtief und verloren zum dritten Mal in Folge. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Trotz der insgesamt sechste Pleite in den vergangenen sieben Partien beendete Ehrhoffs Team die Woche mit 83 Punkten als zweitbeste NHL-Mannschaft nach den Boston Bruins (86 Zähler).

Hurricanes rehabilitieren sich

Die Carolina Hurricanes und Dennis Seidenberg meldeten sich dagegen durch einen 3:0-Erfolg bei den Buffalo Sabres und seinem Nationalmannschafts-Kollegen Jochen Hecht in Rennen um den achten Play-off-Platz im Osten zurück.

Carolina rehabilitierte sich nach zuvor zwei Niederlagen in Folge beim Play-off-Rivalen Buffalo eindrucksvoll.

Durch den insgesamt dritten Erfolg aus den vergangenen fünf Spielen beträgt der Rückstand von Seidenbergs Mannschaft auf Buffalo und die Florida Panthers, die im Osten gemeinsam Rang sieben belegen, nur noch drei Punkte.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel