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Martin Brideur gewann 1995, 2000 und 2003 mit den Devils den Stanley Cup © getty

Mit einem Shutout meldet sich New Jerseys Keeper Martin Brodeur nach vier Monaten Verletzungspause zurück. Buffalo behält Rang acht.

Von Rainer Nachtwey

München/New Jersey - 50 Spiele fehlte Martin Brodeur verletzt, doch dem Keeper der New Jersey Devils merkte man nicht an, dass er die halbe Saison verpasst hatte.

Bei seinem ersten Spiel nach einer OP am Ellbogen meldete sich der 36 Jahre alte Torhüter mit einem Shutout gegen die Colorado Avalanche eindrucksvoll zurück.

Beim 4:0 seines Teams parierte Brodeur alle 24 Schüsse und verbuchte das 99. Zu-Null-Spiel seiner Karriere und das dritte der laufenden Saison.

Brodeur auf Rekordjagd

Damit liegt er nur noch vier Shutout hinter der ewigen Bestmarke von Terry Sawchuk, der 103 vorweisen kann.

Und auch in einer anderen Kategorie greift Brodeur nach dem Rekordwert. Nach seinem 545. Sieg fehlen ihm nur noch sechs Erfolge mit seiner Mannschaft, um mit Patrick Roy gleichzuziehen, der hier die Statistik anführt.

Die Treffer für die Devils, die in der Eastern Conference auf Platz drei rangieren, erzielten Jamie Langenbrunner, Patrik Elias, Zach Parise und Travis Zajac.

Ottawa Senators - San Jose Sharks 1:2

Nach der Niederlage in Detroit haben sich die San Jose Sharks mit einem Sieg zurückgemeldet. Bei Christoph Schuberts Ottawa Senators gewannen die Kalifornier dank zweier Tore im Mittelabschnitt mit 2:1.

Milan Michalek und Patrick Marleau drehten den 0:1-Rückstand durch Mike Fisher innerhalb von 78 Sekunden in eine Führung.

Christian Ehrhoff blieb bei 19:20 Minuten Eiszeit diesmal ohne Scorerpunkt, nachdem er zuvor in den letzten beiden Spielen jeweils einen Zähler verbucht hatte.

In der Western Conference rangieren die Sharks weiterhin auf Platz eins. Die Senators hingegen, bei denen Schubert das Spiel von der Tribüne aus verfolgen musste, haben nur noch geringe Aussichten auf die Playoffs. Mit 55 Zählern liegen sie 14 Punkte hinter Rang acht.

Carolina Hurricanes - Buffalo Sabres 2:1 n.P.

Den belegen derzeit die Buffalo Sabres. Zwar unterlag die Mannschaft um Jochen Hecht Dennis Seidenberg und den Carolina Hurricanes mit 1:2 nach Penaltyschießen, aber behauptete punktgleich mit den Canes den letzten Platz, der noch zum Einzug in die K.o.-Runde berechtigt.

Hecht und Seidenberg blieben jeweils ohne Scorerpunkt, allerdings feuerte Seidenberg sechsmal auf den von Patrick Lalime gehüteten Kasten.

Lalime ließ im Shootout nur einen Treffer von Jussi Jokinen zu. Dies reichte den Hurricanes, da Buffalos drei Schützen vergaben.

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