vergrößernverkleinern
Mikko Koivu (l.) ist der kleine Bruder von Canadiens-Kapitän Saku © getty

Marek Zidlickys Treffer bringt Minnesota gegen San Jose in die Verlängerung. Nashville rückt auf die Playoffplätze vor.

Von Rainer Nachtwey

München/Shark - Trotz einer 3:4-Niederlage nach Verlängerung haben die San Jose Sharks wieder Platz eins der Western Conference übernommen.

Die Mannschaften um den deutschen Nationalspieler Christian Ehrhoff unterlag auf heimischem Eis den Minnesota Wild, der eine Punkt durch das Erreichen der fünfminütigen Zusatzschicht reichte den Sharks allerdings, um gemeinsam mit den Detroit Red Wings den Westen anzuführen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Wie der Titelverteidiger weisen die Kalifornier 94 Punkte auf, haben aber zwei Spiele weniger absolviert.

Koivu mit Doppelschlag

Das entscheidende Tor in der Overtime erzielte Mikko Koivu 13 Sekunden vor Ende. Der Finne krönte damit das Comeback der Wild, die bereits nach 29 Minuten nach Toren von Joe Pavelski (2) und Ryan Clowe mit 0:3 hinten gelegen hatten.

Koivu leitete kurz vor Ende des zweiten Drittels mit seinem Anschlusstreffer zum 1:3 selbst ein. Pierre-Marc Bouchard und Marek Zidlicky schossen Minnesota in die Verlängerung.

Kurioser Treffer von Zidlicky

Besonders bitter war Zidlickys Treffer für Keeper Brian Boucher.

Zidlicky spielte den Puck an der Mittellinie mit der Rückhand ins Drittel der Sharks, der Puck sprang unglücklich vor Boucher auf und rutschte dem Keeper durch die Schoner.

"Solche Tore kommen ein, zwei Mal im Jahr vor. Das ist eine bittere Geschichte für den Torwart", nahm Sharks-Coach Todd McLellan seinen Keeper in Schutz.

Bruins unterliegen Coyotes

Auch für die Boston Bruins, bestes Team im Osten, setzte es eine Pleite. Die Mannschaft des verletzten Nationalspielers Marco Sturm unterlag den Phoenix Coyotes mit 1:2. Scottie Upshall und Steve Reinprecht drehten die 1:0-Führung durch Chuck Kobasew in eine Pleite.

Mit 93 Punkten führen die "Braunbären" mit sechs Zählern Vorsprung auf die New Jersey Devils die Eastern Conference an.

Nashville siegt dank Sullivan

Die Nashville Predators haben sich auf einen Playoffrang geschossen. Die Mannschaft um den verletzten Alexander Sulzer siegte durch einen späten Treffer von Steve Sullivan und ein Empty-Net-Goal mit 4:2 gegen die Columbus Blue Jackets.

Vernon Fiddler und Ryan Jones trafen zudem für Nashville, Jason Williams und Rick Nash hatten Columbus zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung gebracht.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel